Kunstzone e.V. präsentiert Buchprojekt „Das ist unsere Demokratie!“

Am 22.10.2019 wird im Rathaussaal von Gera um 18.00 Uhr das Buch „Das ist unsere Demokratie!“ der Öffentlichkeit vorgestellt. An diesem Buchprojekt haben insgesamt 76 Kinder, Jugendliche und Erwachsene teilgenommen. Sven Schmidt von der Kunstzone Gera e.V. hatte dieses Projekt 2018 eingereicht und es wurde von der Jury ausgewählt. Drei Schulen haben am Projekt mitgearbeitet: die Grundschule am Bieblacher Hang, die Pfortener Schule, sowie das Goethegymnasium. Dazu kamen Erwachsene. Die Idee war, generationsübergreifend, sowohl Texte, als auch Bilder zum Thema Demokratie zu sammeln und entstehen zu lassen. Gleichzeitig sollte es auch international werden. Das ist es letztlich geworden (insgesamt sind es 15 Nationen) und dazu noch kontinentübergreifend, denn mit Lourdes Silva aus Maputo/ Mosambik hat das Buch auch eine Stimme aus Afrika bekommen. Und ihr Text und die Bilder zum Thema Demokratie besitzen eine besondere poetische Dimension.

 

Künstler wie Terry Chipp und Jeremy Leigh aus England, sowie Magda Szplit und Henryk Krolikowski aus Polen (alle Künstler waren schon zu Gast in der Galerie M1) haben sich in Wort und Bild zum Thema geäußert. Ihre Texte kreisen auch um die Fragilität der Demokratie.

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee und Oberbürgermeister Julian Vonarb steuerten ebenfalls starke Statements zum Gelingen bei. Vom Oberbürgermeister kam auch das Angebot, die Vorstellung und Übergabe im Rathaussaal zu machen, was mit Sicherheit für die Kinder und Jugendlichen auch zu etwas besonderem wird.

Es ist ein vielfältiges Buch entstanden, was unterschiedliche Meinungen, Hoffnungen und jede Menge Bilder enthält. Dem künstlerischen Bild kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Wenn man einen Text über Demokratie schreibt, ist es eine theoretische Äußerung. Die entstandenen Bilder sind aber materialisierte Schöpfungen, realisierte Vorstellungen, die letztlich Arbeit für die Demokratie darstellen und über das Gesagte hinaus gehen. Das ist sehr wichtig und es zeigt im Grundtenor: Das ist unsere Demokratie! – es ist ein eindeutiges demokratisches Bekenntnis und es ist damit eine wirklich starke Stimme aus Gera entstanden!

Text: Sven Schmidt

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Sommerkirche

Normalerweise beginnt die Sommerkirche am Sonntag Nachmittag um 17 Uhr.
Aber nicht am kommenden Sonntag. Da ist die Sommerkirche der Erntedank-Gottesdienst am Sonntag Morgen und der Auftakt zum 1. M-T-R Saftfest. Die letzte Sommerkirche beginnt am 13. Oktober 2019 um 10 Uhr!!!

Bei der Gelegenheit: Am Nachmittag zuvor laden wir zum Zweiten Festlichen Benefizkonzert zugunsten der Thieschitzer Kirche ein! Unter dem Motto „Von Bach bis Reger – Kompositionen zwischen Klassik und Romantik“ spielen am 12. Oktober 2019 um 17 Uhr Andreas Knoop (Flöte), Albrecht Pinquart (Oboe), Annegret Knoop (Violine), Robert Hartung (Viola) und Jesús Antonio Clavijo (Violoncello) für Sie. Seit zwei Jahren können die Glocken der Thieschitzer Kirche nicht mehr automatisch geläutet werden, die Motoren müssen aufwendig repariert oder ersetzt werden. Die Kirchgemeinde kann derzeit das Geld für die Instandsetzung nicht aufbringen, deshalb muss zu Gottesdiensten wieder von Hand geläutet werden. Hier können Sie unseren Flyer aufklappen. Und falls sie nicht kommen können, ist hier unser Spendenkonto: IBAN: DE49 5206 0410 0108 0165 77, Kennwort: Glocken Thieschitz!

Kennen Sie diese Bilder mit Obstkörben und Jagdbeuten? Sie wirken im ersten Moment üppig und frisch. Aber bei näherem Hinsehen finden sich kleine Tiere, die an den Früchten nagen. Die Fäulnis wartet offenbar schon auf den Korb mit reifen Früchten. Unser Motto der letzten Sommerkirche ist eben der Korb mit reifen Früchten. Der Prophet Amos sieht ihn als Gerichtsbild (Amos 8, 1-6) . Gott lässt ihn in einer Vision einen solchen Korb schauen und beinahe gleichzeitig verstehen: Reif zur Ernte ist dein Volk. Bald werden die Lieder im Tempel sich in Heulen verkehren, und es werden überall Leichen liegen. Dann ist es still.

Der Prophet Amos könnte also das Stilleben erfunden haben. Am kommenden Sonntag, dem 13. Oktober 2019, wird unsere Thieschitzer Sommerkirche um 10 Uhr beginnend mit dem Erntedankfest abgeschlossen. Zu den Motiven von voller Reife und baldigem Vergehen hören Sie Tango-Nuevo-Musik von Stefan Schlurike und Uwe Großstück (Piano/Akkordeon). Dr. Cornelie Becker-Lamers legt Ihnen ein niederländisches Stilleben aus dem 17. Jahrhundert von Frans Snyders aus. Hier können Sie es vorab betrachten.  Es werden protestantische Choräle gesungen. Unter anderem „Wir pflügen und wir streuen“ mit dem Text von Matthias Claudius. Nach dem Gottesdienst werden die Erntegaben in einer Prozession, die von einer Schalmeienkapelle (!) angeführt wird, zum Rubitzer Dorfplatz gebracht. Dort findet das 1. M-T-R-Saftfest statt. Ein gemeinsames Fest der Dörfer Milbitz, Thieschitz und Rubitz, bei dem unsere – und wenn Sie wollen auch Ihre – Früchte zu Saft verarbeitet werden. Außerdem erwartet Sie ein reichhaltiges Angebot. Hier finden Sie das Programm. Mal unter uns gesagt: Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Unser nächster und vorerst letzter interkultureller Spaziergang führt in einen der Brennpunkte unserer Stadt. Jana Huster zeigt Ihnen am 11. Oktober ab 14 Uhr die Orte der Migranten in Bieblach-Ost.

Für den Mittwoch danach, den 16. Oktober 2019 hatten wir Ihnen einen Vortrag über die Sanierung des heruntergekommenen Stadtviertels Untermhaus angekuendigt. Dieser musste leider auf den 30. Oktober um 10 Uhr im Lutherhaus verschoben werden. In unserer Akademie am Vormittag erzählt dann Bernd Krüger über seine Tätigkeit als Stadtentwickler eines vormals fast aufgegebenen Stadtteils.

Text: Pfarrer Dr. Frank Hiddemann

Es entbrannte ein Kampf im Himmel

Der Tag des Erzengels Michael fällt jedes Jahr auf den 29. September. In diesem Jahr ist Michaelis ein Sonntag. Deswegen steht unsere Sommerkirche natürlich im Zeichen des Engelskampfes. Dieser Kampf findet im Himmel statt. Dabei sind wir gewohnt, uns den Himmel als friedlichen Ort vorzustellen. Aber einmal, als die Geschichte kulminierte, war es nicht so. Da kämpfte der Erzengel gegen den Teufel und warf ihn auf die Erde, wo er seitdem wütet. So stellt es sich der apokalyptische Seher Johannes vor. Und das würde auch einiges erklären.

Unser Gottesdienst am 29. Septemer um 17 Uhr in der Kirche zu Thieschitz wird den Sieg des Engels mit der strahlenden Trompete von Jens Kubbutat feiern, der mit Stefan Schluricke (Orgel) zusammenspielt. Astrid Lindinger von den Kunstsammlungen Gera legt Tintrettos Bild „Der Kampf des Erzengels Michael gegen den Satan in der Gestalt eines Drachens“ von 1590 aus. Es hängt eigentlich in Dresdens Galerie „Alte Meister“, aber hier koennen Sie schon virtuell einen Blick darauf werfen:  https://www.marienkirche-gera.de/sommerkirche-ix-der-engelskampf/. Auch einen thematischen Imbiss werden wir Ihnen wieder servieren, obwohl Engel ja eigentlich nichts essen, außer … Lassen Sie sich einfach überraschen!

Unser nächster interkultureller Stadtrundgang führt in einen der Brennpunkte unserer Stadt. Jana Huster zeigt Ihnen am 11. Oktober ab 14 Uhr die Orte der Migranten in Bieblach-Ost: https://oek-akademie-gera.de/events/unterwegs-im-quartier-bieblach-ost/.

Für den Mittwoch danach, den 16. Oktober 2019 hatten wir Ihnen einen Vortrag über die Sanierung des heruntergekommenen Stadtviertels Untermhaus angekuendigt. Dieser musste leider auf den 30. Oktober um 10 Uhr im Lutherhaus verschoben werden. In unserer Akademie am Vormittag erzählt dann Bernd Krüger über seine Tätigkeit als Stadtentwickler eines vormals fast aufgegebenen Stadtteils: https://oek-akademie-gera.de/events/stadtsanierung-in-untermhaus-1994-2002/.

Text: Pfarrer Dr. Frank Hiddemann

An den Wassern Babylons saßen wir und weinten.

logo-Ökomenische AkademieSo heißt es in einem biblischen Psalm (137, 1). Babylon war der Exilort für das jüdische Volk. Die Erinnerung daran durchzieht die biblische Geschichte ebenso wie sein Widerpart, die Befreiung aus Ägyptenland. Am kommenden Sonntag werfen wir einen Blick auf das absolute Ende der Geschichte. Das schlechthin Böse in Gestalt der Hure Babylon vergeht im Gericht.
 
Begleitet wird dieser Blick von zwei jungen Cellistinnen und der Organistin Ina Mohn-Engel. Sie spielen Choräle und wohltemperierte Musik, damit es nicht zu heiß her geht. Holger Peter Saupe, der Direktor der Kunstsammlungen Gera, wird unser Titelbild von Matthias Gerung auslegen.

Es heißt „Die Hure Babylon“ und findet sich als Buchillustration in der Ottheinrich-Bibel (um 1530–1532), Die Predigt wird einiges über das Ende der widergöttlichen Mächte verraten, vor allem auch über unsere Sehnsüchte danach. Außerdem werden Sie endlich erfahren, ob das Tier aus dem Abgrund das römische Reich, der Kommunismus, der Spätkapitalismus, der islamische Fundamentalismus oder der Klimawandel ist. Ein Gottesdienst für Liebhaber apokalyptischer Visionen und die, die es werden wollen. hier sehen sie das Bild: www.marienkirche-gera.de/sommerkirche-viii-die-hure-babylon/.

Am Mittwoch danach – am 18. September um 10 Uhr im Lutherhaus – kommt der Oberbürgermeister in unsere Akademie am Vormittag und erzählt über sein erstes Jahr: www.oek-akademie-gera.de/events/mein-erstes-jahr/.

Text: Pfarrer Dr. Frank Hiddemann

Überall in Gera stehen Ladengeschäfte leer.

Sie finden keinen einheimischen Betreiber mehr. Syrer sind gewohnt, ein kleines Geschäft aufzumachen, um sich zu finanzieren.
Am kommenden Freitag schaut Jana Huster, was die neuen Mitbürger in Debschwitz so treiben. Da gibt es einige provisorisch anmutende Unternehmungen, die neu im alternden Viertel sind. Aber die Veranstaltung beginnt mit dem Ende. Die Firma GBG-Bestattungen wird in ihrer hauseigenen Trauerhalle über die muslimische Bestattungskultur berichten und wie sie sich darauf einstellen musste. Dann geht es zu den Debschwitzer Neugründungen. Auch einen Jugendtreff mit Hausaufgabenbetreuung  des Streetwork e.V.  wird die Femdenführung aufsuchen. Gibt es hier interkulturelle Lernbeziehungen?
 
Treffpunkt ist der Handwerkerbrunnen am Sachsenplatz vorm Südbahnhof. Am 13. September 2019 zwischen 14 und 16 Uhr ist die Gruppe unterwegs, die gemeinsam in eine fremde Welt eintaucht. Wie immer darf alles gefragt werden. Treue Begleiter auch diesmal Sprachmittler Osama Abo Shahen und die Gersche Autorin Jana Huster von der Rederei Huster. Hier können Sie übrigens die Stimme Ihrer Fremdenführerin hören, wie sie Andrea Terstappen von Antenne Thüringen erzählt, was sie vorhat: https://oek-akademie-gera.de/events/unterwegs-im-quartier-debschwitz/

Am Mittwoch danach – am 18. September um 10 Uhr im Lutherhaus – kommt der Oberbürgermeister in unsere Akademie am Vormittag und erzählt über sein erstes Jahr: oek-akademie-gera.de/events/mein-erstes-jahr/.

Die Veranstaltung mit Adelheid Mikosch „Was macht Menschen krank? Was macht Menschen gesund?“ muss leider aus gesundheitlichen Grünen ausfallen. Wir holen diese Veranstaltung: oek-akademie-gera.de/events/was-macht-menschen-krank-was-macht-menschen-gesund/ im nächsten Jahr nach.

Text: Pfarrer Dr. Frank Hiddemann

Vortrag LGBTIQ* in Europa

Im Rahmen der Aktionswochen zum Christopher Street Day in Gera haben die Veranstalter*innen ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Am Dienstag, den 11.09.2019 wird der Vortrag die Frage beantworten „Wie queer ist Europa?“.  

Referentin Anna Wegricht wirft in ihrem Vortrag einen Blick auf die Situation von LGBTIQ* in verschiedenen europäischen Ländern. Sie wird darauf hinweisen, was die Bewegung bereits erreicht hat, was noch zu tun ist und unter welchen Umständen Gesellschaften offener und vielfältiger werden können. In einer kurzen Einleitung werden elementare Begriffe zum Thema LGBTIQ* geklärt, um mit einem gemeinsamen Grundwissen, den Blick über den Tellerrand schweifen lassen zu können.

Im Anschluss lädt der CSD Gera zu einer Diskussionsrunde und einem vielfältig europäischen Buffet ein.

Der Eintritt ist frei und barrierearm.

Text: Häselburg Gera

Christopher Street Day Gera Parade & Straßenfest 14.09.2019

„Eine Stadt ist nur so stark – wie der Umgang mit ihren Bewohnern.“

Eine Stadt lebt von einem respektvollen Umgang mit allen Menschen. Mir ist bewusst, dass es immer noch Vorurteile und Vorbehalte gegenüber verschiedenen Gruppierungen in unserer Gesellschaft gibt. Kennen Sie den Begriff „Vielfaltsmanagement“? Im Kern geht es darum,
die Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Vorteil für das Unternehmen zu nutzen. Nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch in unserem gesellschaftlichen Zusammenleben spielen diese Themen eine bedeutende Rolle. Aus diesem Grund ist es für mich eine Selbstverständlichkeit
den Christopher Street Day im Rahmen meiner Schirmherrschaft als Oberbürgermeister der Stadt Gera zu unterstützen. Ich finde es bemerkenswert, dass sich eine Vielzahl von Menschen aus
unserer Stadt zusammengeschlossen hat, um für Vielfalt und ein respektvolles
Miteinander zu werben. Denn genau das braucht unsere Stadt – die Zusammenarbeit und das miteinander Reden – nicht übereinander. csdNur so können wir etwas bewegen!
Jeder Bürger und jede Bürgerin soll sich ungeachtet des Geschlechts, der Lebensform, der Herkunft, der sexuellen Orientierung oder des Glaubens wohl und sicher fühlen. Jede Frau und jeder Mann hat das Recht, seinen ganz eigenen Lebensweg auf der Suche nach seinem persönlichen Glück zu gehen. Ich freue mich, als Schirmherr ein Teil der geplanten Veranstaltungen sein
zu dürfen. Seien Sie, wer Sie sind. Seid Ihr, wer Ihr seid. Denn das bereichert uns alle. „Es hat noch nie jemand etwas verändert, wenn er so war wie andere“.
(P. T. Barnum) Herzlichst Ihr und Euer,
J u l i a n V o n a r b
Oberbürgermeister der Stadt Gera

Inhalt
AktionswocheN „Gera kann queerer“

Broschüre zum Download

 

Ausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19

Geschichte im Spiegel der Emotionen – ein Jahrhundertrückblick

Zu sehen ist die Ausstellung in der AWO AJS Seniorenresidenz „Marktkarree“ in Gera.

Emotionen machen Geschichte: Mit einer gemeinsamen Ausstellung zeigen die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) sowie die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur den Einfluss von Gefühlen auf Politik und Gesellschaft. „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 │19“ illustriert, wie Angst, Hoffnung, Liebe oder Wut in den vergangenen 100 Jahren geschichtliche Ereignisse geprägt haben. Historische Bilder, Zitate und Kurztexte sowie multimediale Begleitangebote vermitteln prägnant, dass Gefühle Motor von Reform- und Demokratisierungsprozessen waren, aber auch politisch instrumentalisiert und manipuliert wurden.

„In politischen Debatten und gesellschaftlichen Diskursen erleben wir, wie selbst unbewusste Emotionen Entscheidungen beeinflussen können. Ihre Wirkmächtigkeit und Manipulierbarkeit zu kennen hilft, Gefühlen bewusst zu begegnen“, so Andreas Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung EVZ.

Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung, betont: „Die Macht von Gefühlen wird oft unterschätzt. Vor allem im öffentlichen Leben gelten negative Emotionen als etwas, das man unterdrücken und beherrschen muss. Die Ausstellung soll verdeutlichen, wie Gefühle historische Entwicklungen und Entscheidungen beeinflusst haben. Damit soll das Verständnis für historische Abläufe und scheinbar unausweichliche Folgen erhöht werden.“

Schirmherr der Ausstellung ist Bundesaußenminister Heiko Maas. Ute Frevert, Historikerin und Direktorin des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, hat die Ausstellung gemeinsam mit Ihrer Tochter Bettina Frevert, Politikwissenschaftlerin, entwickelt. Anlass der Ausstellung sind acht runde Jahrestage im Jahr 2019: unter anderem die Gründung der Weimarer Republik (1919), der Beginn des Zweiten Weltkrieges (1939) und die doppelte deutsche Staatsgründung (1949).

Über die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) Die Stiftung EVZ wurde im Jahr 2000 gegründet, um Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter während der Zeit des Nationalsozialismus zu entschädigen. Seit 2001 leistet die Stiftung EVZ zudem humanitäre Hilfe für Überlebende, fördert die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und stärkt zivilgesellschaftliches Engagement in Mittel- und Osteuropa.

Über die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat den gesetzlichen Auftrag, die umfassende Aufarbeitung der Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in SBZ und DDR zu befördern, den Prozess der Deutschen Einheit zu begleiten und an der Aufarbeitung von Diktaturen im internationalen Maßstab mitzuwirken.

Text: Bundesstiftung Aufarbeitung