Advent einmal anders

Gemeinsam essen, plaudern, beten und Speisen aus verschiedenen Teilen der Welt kennenlernen – die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde G26 lädt ein zum „Begegnungsbrunch“. Am 1. Advent ab 10:00 Uhr wird in der Gagarinstraße 26 ein internationales Buffet aufgetischt. Traditioneller Christstollen und Weihnachtsgebäck dürfen da natürlich auch nicht fehlen.

Vielfalt wird nicht nur auf der Speisekarte großgeschrieben. Kulturelle Beiträge, Musik und Berichte von Menschen aus verschiedenen Nationen versprechen einen bunten Vormittag.

„In der Begegnung mit anderen Kulturen und im Austausch über unsere unterschiedlichen Traditionen liegt eine große Chance. Wir lernen uns kennen, bauen Vorurteile ab und erweitern unseren Horizont,“ sagt Pastor Stefan Taubmann. Neues erleben in vorweihnachtlicher Atmosphäre mit Impulsen zum Lachen, Nachdenken und selber Glauben – jeder, der Lust dazu hat, ist herzlich zum Brunch eingeladen.

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Dem Fremden begegnen“; gefördert durch das Programm Demokratie leben! des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Erzählcafé und arabisches Mittagessen im Café Global 26

Herzliche Einladung zum Erzählcafé „Weihnachten ohne Schnee“ am Dienstag, 24. November um 19:00 Uhr in der Gagarinstraße 26. Den Traum von „White Christmas“ kennen wir alle. Doch wie feiert und erlebt man Weihnachten und christliche Traditionen mitten im Sommer unter Palmen? Frau Monica Kindermann erzählt vom vielfältigen Leben aus ihrer Heimat Ecuador, vom Amazonas über das Hochland bis zur Pazifikküste.

Bereits um 12:00 Uhr lädt das Café Global zu einem schmackhaften arabischen Mittagessen ein, diesmal mit einem Blick auf Tunesien. Danach bleibt das Café bis 18:00 Uhr geöffnet, zum Spielen und einander begegnen.

Erzählcafé und Internationales Mittagessen gehören zum Projekt „Dem Fremden begegnen“ und werden gefördert durch das Programm Demokratie leben! des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

2. Demokratiekonferenz der lokalen Partnerschaft für Demokratie in Gera

Die externe Fach- und Koordinationsstelle (ExKoS) in Gera lädt gemeinsam mit der Stadt Gera am 24. 11.2015 zur 2. Demokratiekonferenz der lokalen Partnerschaft für Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ in Gera statt.

Ziel der Veranstaltung ist es gemeinsam mit den Teilnehmenden die Leitziele für die Umsetzung des Bundesprogramms 2016 gemeinsam zu erarbeiten. Dazu möchten wir von der ExKoS Gera den Begleitausschuss, alle Projektträger, die lokalen Akteure der Demokratieförderung sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Geras recht herzlich einladen.

Die Veranstaltung wird am 24. 11. von 17.30 -19.30 Uhr im Begegnungszentrum „Eichenhof“ der Caritas (Eichenstr.11b in 07549 Gera-Lusan) in Gera von stattfinden.

Aufruf des Runden Tisches. Für Toleranz und Mitmenschlichkeit.

Plakat A3 Gera_neuHerz statt Hetze – unter diesem Motto eines bundesweit aktiven Bündnisses demonstrieren  am 21. 11. in GERA Menschen für unsere demokratischen Grundwerte. Sie demonstrieren  für die offene Gesellschaft und gegen ihre Feinde.

Feindschaft erleben die vor Krieg und Terror flüchtenden Menschen in den Hass-und Hetzpredigten von Thügida bis AfD. Anfeindungen erfahren Menschen, die sich für gelingende Integration der Geflüchteten selbstlos einsetzen. Gehetzt wird gegen jene Politiker, die das Asylrecht als nicht verhandelbaren Teil unseres Grundgesetzes verteidigen.

Todfeinde unserer offenen demokratischen Gesellschaft bedrohen uns mit Mord und Terror. Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gelten allen Opfern dieser Terroristen. Ob in Afrika, dem Nahen Osten oder in Europa. Zuletzt in Paris.

Wir widersetzen uns rechter Agitation und Hetze, die die zu uns flüchtenden Menschen pauschal  kriminalisieren. Die Flüchtlinge fliehen vor dem Terror, der auch uns bedroht. Sie und die demokratische Gesellschaft haben die gleichen Feinde.

Wir stehen für eine Kommunikationskultur mit Fragen und der Suche nach Antworten für gelingende Integration, zu Chancen und Risiken unserer Politik. Wir stehen für eine Kommunikation, die Hetze, Rassismus und Gewalt gegen flüchtende Menschen und  ihre Integration ausschließt.

Dem dienen verschiedene thematische Veranstaltungen zur Kritik von Rechtspopulismus und neuen rechten Politiktheorien. Z.B. Diskussionsangebote der  Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.  Empfehlenswert sind ebenso Veranstaltungen und Projekte der Thüringer Landesmedienanstalt. – ehemals Offener Kanal. Unterstützen Sie die Facebook-Seite https://www.facebook.com/HerzstattHetze

Kommen Sie am Samstag, dem 21.11 um 15:00 zur Kundgebung auf den Markt. Anschließend gegen 16:00 läuft unsere Demo durch die Innenstadt.

Der Runde Tisch ruft Bürgerinnen und Bürger auf, Gesicht zu zeigen  für Herz und gegen Hetze.

Dr. Bernd Stoppe

 

Herz statt Hetze in Gera

Der Stadtjugendring in Gera ruft wird am 21. November 2015 zur großen Demonstration unter dem Motto „Herz statt Hetze“ auf.Flyer Gera2.indd

Wir werden gemeinsam zeigen, dass Willkommenskultur und Mitmenschlichkeit, aber auch kritisches Hinterfragen und demokratisches Miteinander in Gera Wirklichkeit sind.

Wir möchten gemeinsam ein Zeichen setzen, dass weder Hetze noch Vorurteile noch rechtspopulistische Äußerungen und rassistisches Gedankengut Alltag in unserer Stadt werden dürfen. Wir sagen – es reicht!

Am 21.11.2015 auf dem Marktplatz um 15.00 Uhr werden wir ein klares Zeichen setzen. Herz statt Hetze ist unser Motto. Empathie und Menschlichkeit sind die Werte, die wir vertreten wollen. Wir beginnen mit einer Kundgebung und ab cirka 16.00 Uhr mit einer Demo. Sie haben auch die Möglichkeit, 15.00 Uhr in der Trinitatiskirche am Friedensgebet teilzunehmen und gemeinsam danach zur Demo zu stoßen.

Der 21. November wird keine Reaktion sein, sondern eine Aktion der Menschen aus Gera, die für die Werte unserer Gesellschaft stehen: Weltoffenheit und Demokratie!

Wir haben keine Rezepte, wie Integration und Asylpolitik perfekt funktionieren sollten. Aber wir wissen, dass man im Dialog bleiben muss. Auch mit Menschen, die eine andere Meinung haben. Unter keinen Umständen aber soll man Nazis hinterher rennen und ihre hasserfüllten Botschaften grölen. Unter keinen Umständen werden Rassismus, Beleidigung, Hetze, Verunglimpfung Grundlagen unserer Kommunikation sein.

Was kann getan werden, um die Kampagne zu unterstützen?

  • Aktionen veranstalten um den 21. November zu bewerben – Plakat aufhängen, – Flyer verteilen
  • thematische Veranstaltungen mit Verweis auf den 21. November durchführen
  • Unterstützung der Facebook-Seite
  • www.facebook.com/HerzstattHetzeGera
  • Spenden
  • und das einfachste – zur Kundgebung auf den Markt kommen

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Die Kampagne Herz statt Hetze ist parteiübergreifend, private Bürger und Firmen unterstützen uns, Geschäfte der Stadt Gera verteilen unsere Flyer und Plakate – Kultur- und Sportvereine ebenfalls!

Wir bitten auch dich/sie sich zu engagieren!

Kontakt unter: herzstatthetze-gera@gmx.de

Für Demokratie und Toleranz in Gera

Gerade in dieser Zeit, in der die Intoleranz und undemokratische Rufe lauter und lauter werden, sind die Zeichen für Demokratie und Toleranz wichtiger denn je. Hiermit rufen wir alle lokalen Akteure in Gera auf Projekte, Aktionen und Initiativen für Demokratie und Toleranz zu starten.

Bei der Finanzierung der Vorhaben kann dabei das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit – Unterstützung leisten. Das vom Bundes­ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend initiierte Förderprogramm hat deshalb seine Mittel 2015 für Projekte in Gera auf 50tausend Euro erhöht. So konnten bereits zahlreiche Projekte zur Stärkung der Demokratie und Toleranz durch lokale Partnerschaft für Demokratie (PfD) in Gera gefördert werden.

Für dieses Jahr sind noch weiter 5000 Euro Fördermittel zu vergeben. Deshalb rufen wir erneut auf, bis zum 19. November ein Interessensbekundung für ein Projektvorhaben bei der Externen Koordinierungsstelle in Gera einzureichen. Alle Informationen zum Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und zur Antragsstellung finden Sie unter www.exkosgera.wordpress.com/download. Sollten Sie Fragen haben melden Sie sich bitte telefonisch unter 01525 29 61 041 oder per Mail unter exkos-gera@gmx.de.

Denny Willmann

Es wird Zeit, in Thüringen ein deutliches Zeichen zu setzen.

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Ein Zeichen gegen rechtsextreme und menschenfeindliche Parolen und gegen die geistigen und tatsächlichen Brandstifter. Wer gegen Geflüchtete hetzt oder gar Gewalt anwendet, der verlässt den Konsens unseres Grundgesetzes und muss mit dem deutlichen Widerspruch und dem entschlossenen Widerstand aller Demokratinnen und Demokraten in Thüringen rechnen.

Ein Zeichen für Mitmenschlichkeit und für die Integration von Menschen, die in Deutschland und Thüringen Schutz suchen. Integration braucht dabei Bildung, soziale Integration und Integration in den Arbeitsmarkt.

Und es ist Zeit all jenen Menschen Danke zu sagen, die sich engagiert für Geflüchtete und für Demokratie, Vielfalt, Meinungsfreiheit und eine offene Gesellschaft einsetzen.

Im Wissen um die besondere Verantwortung aus der deutschen Geschichte und aus dem Datum des 9. November 1938, an dem antisemitische Pogrome zeigten, wie sich Hetze in Gewalt und Morde wandeln, rufen wir auf, am 9. November 2015 ab 18 Uhr in Erfurt auf dem Domplatz ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Mitmenschlichkeit in Thüringen zu setzen.

Aufruf des Bündnis „Mitmenschlich in Thüringen“

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Bündnis unter:     www.mitmenschlich-in-thueringen.de

Vernetzungstreffen in Berlin

Die Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa lädt zu einem Vernetzungstreffen ein zum Thema:

Europäische Zustände? Anti-europäische Einstellungen und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der europapolitischen Jugendbildung“ am Montag, dem 16. November von 12:00 bis 17:00 Uhr, in der Schwarzkopf-Stiftung, Sophienstraße 28 – 29, 10178 Berlin.

Die Einladung lesen Sie hier und das vollständige Programm können Sie hier herunterladen.

Anmeldungen sind bis zum 10. November möglich unter: http://polls.eyp.org/anmeldung-europaeische-zustaende

Interkulturellen Vereins Gera e.V. und des GVB Gera laden ein

 „Straßenbahn in Gera – Lernort für Geschichte“

Projekt des Interkulturellen Vereins Gera e.V. und des GVB Gera in Kooperation mit Geraer Schulen

Seit einigen Jahren wurden durch den GVB Gera neuen Niederflur-Triebwagen mit Namen verdienstvoller Bürger von Gera versehen. Im Rahmen des o.g. Projektes sollen in den Wagen Informationstafeln über diese Bürger installiert werden.

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

Am 12.11.2015 um 10.00 Uhr findet im Geraer Verkehrsbetrieb GmbH i.IN, Zoitzbergstrasse 3 die öffentliche Übergabe der ersten Informationstafeln statt. Durch den IKV Gera e.V. wurde die Tafel für Werner Simsohn erarbeitet. Darüber hinaus werden die Fahrgäste durch das Straßenbahn-TV in regelmäßigen Abständen kurz über das Wirken und Verdienste von Werner Simsohn informiert. Die zweite Tafel informiert über Auguste Zabel und wurde durch Vinzent Schneider, einen Schuler der Ostschule Gera erstellt. An der dritten Tafel haben Antonio Thiers und Richard Bassek vom Goethe-Gymnasium Gera gearbeitet. Sie ist Heinrich Postumus gewidmet. Die beteiligten Schüler werden ihre Tafeln persönlich übergeben.

Sechs weitere Informationstafeln sollen in der nächsten Zeit ihren Platz in den Straßenbahnen finden. Sie werden über folgende Persönlichkeiten berichten: Berta Schäfer, Otto Dix, Otto Lummer, Clemens Weisker, Aenne Biermann, Thilo Schoder.

Weitere Schulen und Einrichtungen sind aufgerufen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Es können einzelne Schüler oder Schülergruppen mitwirken. Wir möchten alle interessierten Mitbürger zu der ersten Übergabe der Tafeln in den GVB einladen.  

Anfragen sind bei dem Interkulturellen Verein Gera e.V. unter der Tel.-Nr. 7119082 oder über ikvgera@gmx.de möglich.