„Begegnungscafé International“

Am Dienstag, 21.12.2015 ab 14 Uhr lädt die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Gera wieder ins Café „Global 26“ Gagarinstr. 26, ein. In angenehmer Atmosphäre kann man sich hier treffen, einen Kaffee oder einen Tee frisch aus dem Samowar trinken. Das Begegnungscafé International will Menschen aus verschiedenen Altersgruppen, Kulturen und Nationen ins Gespräch bringen. Das Integrationsprojekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Auch im neuen Jahr, ab 05.01. wird das Angebot fortgesetzt:  Dienstags und Mittwochs jeweils 14 – 18 Uhr. Mittwochs treffen sich in diesem Rahmen ab 15:00 Uhr die Sprachpatenschaften mit dem Freundeskreis für Flüchtlinge.

Uwe Heimowski

Lichterkette für Frieden und Toleranz auch in Gera

Am Samstag, den 19. Dezember tragen auch in Gera Menschen ein Licht in die Dunkelheit.

Lichterkette

Eine bundesweite Aktion findet große Resonanz in unserem Land: Genau fünf Tage vor Weihnachten, am 19. Dezember wird eine Lichterkette für Frieden und Toleranz an zahlreichen verschiedenen Orten entstehen. Daran wollen sich auch Menschen in Gera beteiligen. Ab 18.00 Uhr treffen wir uns an diesem Tag an zwei Stellen: vor der Salvatorkirche und vor der Trinitatiskirche. Kerzen und weitere Friedensymbolen können mitgebracht werden. treffen. Nach einer kurzen Ansprache an beiden Ausgangspunkten werden die Kerzen entzündet und die Menschen bewegen sich auf den Gehsteigen von beiden Kirchen durch die Innenstadt aufeinander zu.

Ziel ist es, so viele Menschen zum Mitmachen zu bewegen, das sich bis ca. 20.00 Uhr die leuchtende Menschenkette geschlossen werden kann. Die Idee wird übergreifend unterstützt. Im Aufruf heißt es: „Attentate in Paris, Flüchtlingselend, Krieg in Syrien. Angst, Terror und Gewalt in Deutschland, Europa und auf der Welt. Lasst uns dagegen ein Zeichen setzen! Wir sind Deutschland, alle hier lebende Menschen sollen ein Zeichen setzen gegen Terror und Angst und für ein tolerantes Deutschland. Egal welcher Herkunft, Glaubensrichtung, sexueller Orientierung oder Alter. Wir sind alle Menschen!“ Sagen Sie die Aktion weiter, laden sie Freunde und Nachbarn ein und vor allem – kommen sie bitte selbst.

Pfarrer Michael Kleim, email: stadtjugendpfarramt.gera@gmx.de

Syrisches Mittagessen im Café Global

Herzlich Willkommen am Dienstag, 08.12.2015 von 12:00 – 13:30 Uhr im Café Global in der Gagarinstraße 26.

Es ist mehr als nur ein Mittagessen, wenn syrische Frauen gemeinsam mit einer Schweizerin und einer Russlanddeutschen ein landestypisches Gericht zubereiten und servieren. In der Begegnung und im Austausch der Lebenserfahrungen lernen sich Fremde kennen und schätzen.

Dieses Internationale Essen ist Bestandteil des Projektes „Dem Fremden begegnen“ und wird gefördert durch das Bundesprogramm Demokratie leben! des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Weihnachten ohne Schnee

Frauen aus Südamerika reden über ihre Traditionen

„Alles ist sehr bunt und wir feiern eine lustige Party“, so beschreibt Monica Kindermann das Weihnachtsfest in ihrer Heimat Ecuador. Monica Kindermann und Olga Gonzáles BlancoSie und Olga Gonzáles Blanco aus Paraguay sprachen am Dienstag über ihre Länder und die dortigen Weihnachtsbräuche. Interessierte trafen sich im Café Global der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde G26 und stellten Fragen – zum Beispiel, ob auch in Südamerika der Weihnachtsmann kommt. Daraufhin erzählten die beiden Frauen von „El niño Jesus“, dem Christkind, das in Ecuador und Paraguay zu Weihnachten die Hauptrolle spielt. „Fast alle bei uns sind katholisch“, erklärt Olga Gonzáles Blanco. Monica Kindermann nickt und zeigt Bilder festlicher Prozessionen: Eine Figur des Jesuskindes wird durch die Dörfer und Städte getragen und wandert in der Adventszeit von Haus zu Haus. Als ihren liebsten Weihnachtsbrauch bezeichnet Frau Kindermann „La Novena“: Neun Tage vor Weihnachten treffen sich Familienmitglieder und Freunde, um gemeinsam vor der Krippe zu beten. Circa 30 Grad und Sonnenschein sorgen dabei für WeihnachtsatmosphäreOlga Gonzáles Blanco und Monica Kindermann anderer Art. „Ich muss aber sagen, dass ich auch Weihnachten in Deutschland liebe“, beteuert Monica Kindermann. „Das ist ein Fliehen vor dem hässlichen Winter – wie eine Tür, die man aufmacht, um Wärme und Gemütlichkeit zu finden.“

 

Im Rahmen des Projektes „Dem Fremden begegnen“ hat die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde G26 dieses Jahr insgesamt fünf Abende zum Nachdenken im Café Global veranstaltet. Menschen können sich austauschen, Fragen stellen, den Horizont erweitern – das findet Zuspruch. „Ich bin gespannt, wie wir die Form des Erzählcafés nächstes Jahre fortsetzen können“, sagt Pastor Stefan Taubmann. Die Reihe „Erzählcafé“ wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“ gefördert.

Anne-Christin Martz