Garten der Toleranz

6O.k. so optimal war das vom Wetter heute nicht!! Schuhwerk und Strümpfe patsche nass…aber es ist geschafft, der „Garten der Toleranz“ steht. Er ist ein Projekt des Bundesprogramm „Demokratie leben!“ in Gera. Die Schüler der Klasse 4 (in internen Kreisen die „Binderklasse“…) der Neulandschule haben zusammen mit der 7Kunstzone Gera dies Großplastiken entwickelt. Die Kinder haben die Figurengruppen erarbeitet. Die Künstler Sven Schmidt und Winfried Wunderlich haben das Ganze dann „roh“ umgesetzt und die Kinder haben es dann wiederum farblich veredelt. Rausgekommen sind 5 plastische Gruppen, farbig gefasst, z.T. über 2 Meter hoch. Thematisch umspielen sie das Thema Toleranz: es sind Figurengruppen, Natur- und Dinggegensätze im täglichen Erleben, die Einzug in die gestalterischen Intentionen der jungen Künstler fanden.

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Am Donnerstag, den 26.5. eröffnen wir, gemeinsam mit allen Kinder/Eltern/Lehrer um 15.00 Uhr auf der Wiese vor dem Hauptbahnhof diesen Garten. Frau Stielau von der Kultur kümmerte sich maßgeblich um die Genehmigung an diesem Standort. Und das ist gut so, denn wenn der Reisende in Gera ankommt, wird er durch 3den „Garten“ in leuchtenden Farben begrüßt, gleichzeitig wird dieser Fleck innerstädtisch aufgewertet. (Gleichzeitig besetzt der „Garten der Toleranz“ einen Platz, der, soweit ich mich daran erinnere, auch schon einmal von Nazis für ihre Konzerte benutz wurde…wir setzen dem entschieden kreativ etwas entgegen!!!)

Wir laden Sie recht herzlich zu dieser Eröffnung ein und würden uns freuen, wenn sie die jungen Künstler mit anfeuern, sich zu den nächsten künstlerischen Horizonten vorzuwagen5!!! Und die sind schon gesetzt…

Kulturkino im Café Global 26

Pressemitteilung

Am Dienstag, 07.06.2016 um 19:00 Uhr heißt es wieder Film ab im Kulturkino im Café Global in der Gagarinstraße 26. Diesmal geht es in einem brillant besetzten Streifen um die Rechte und die Verantwortung geistig behinderter Menschen. Kann ein geistig behinderter Vater für seine Tochter sorgen? Ist er in der Lage, seine Verantwortung zu überblicken? Wie viel Unterstützung Kulturkinobenötigt er dazu? Diese Fragen wirft der Film auf. Es gibt die Möglichkeit, im Anschluss an den Film darüber ins Gespräch zu kommen.

Im Kulturkino werden insgesamt sieben Filme über Kulturen, Länder und Menschen gezeigt. Es geht um Vielfalt und Miteinander in der Gesellschaft. Es ist Teil des Projektes „Dies ist mein Land“ der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde G26, gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“. Der Eintritt ist frei.

Theaterstück Menschenskind

Das Theaterstück „Menschenskind“ ist ein mobiles Stück und in jedem Gruppen- oder Klassenraum realisierbar. Ziel dieses Stückes ist es, die Kinder früh dazu zu ermutigen, ihren Gefühlshaushalt selbständig regulieren zu lernen, um auf dieser Basis mit ihren Emotionen verantwortungsvoll und achtsam umzugehen. Um es vorweg zu nehmen: Trotz aller moralischerund erzieherischerAmbitionen möchten wir Theater machen. Deshalb haben wir ein Format gewählt, das zunächst einmal unterhaltsam ist.

Die Handlung: Ein kauziger Professor kommt in den Gruppen- oder Klassenraum, mit dem Auftrag, den Kindern das besondere Wesen „Mensch“ nahe zu bringen. Um die ganze Sache anschaulicher zu gestalten, hat der Professor einige dieser Spezies in Gestalt von Puppen mitgebracht. Mithilfe des Ensembles aus insgesamt 9 Puppen wird im ersten Teil geklärt, was der Mensch denn eigentlich braucht, um seine Existenz zu sichern und was ihn, auf der moralisch-ethischen Ebene, vom Tier unterscheidet. Im weiteren Verlauf werden die unterschiedlichsten Beziehungsmodelle vorgestellt, wobei die Puppen ein Eigenleben entwickeln und sich im Verlauf mehr und mehr individualisieren. In kurzen Szenen werden nun mithilfe des Ensembles beispielhaft Situationen in Form einer Versuchsanordnung durchgespielt.

Basis der Versuchsanordnungen sind Gefühle, die sich schwer ergründen lassen, die einfach da sind, auch wenn der Mensch sie gar nicht will. So wird gezeigt, wie unterschiedlich Menschen mit Gefühlen wie Angst oder Eifersucht umgehen, oder wenn ein Kind etwas „angestellt“ hat, es sich aber nicht zu sagen traut. Was oder besser: Wer hilft, wenn der Mensch das nicht alleine kann? Wie sage ich einer geliebten Person, wenn ich etwas nicht will, obwohl ich sie vielleicht damit verletzte? So werden die kurzen Szenen zu einen Kaleidoskop der Menschlichkeit, das den Kindern vor allem eines signalisieren soll: Du bist nicht allein.

Im Anschluss an das Stück gibt es die Möglichkeit eines Nachgesprächs oder einer theaterpädagogischen Nachbereitung.