Was ist das Gesetz?

Keine ganz leichte Frage, wie? Jesus kam, um das Gesetz zu erfüllen. Aber wie erfüllt man ein Gesetz? Wendet man es nicht eher an? Martin Giebel, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Jena, naehert sich der Frage mit einem Beispiel aus der Aufarbeitung des Nationalsozialismus. Worauf beruft man sich, wenn angeklagte Richter argumentieren, sie haetten nur nach geltendem Recht entschieden? Jana Huste liest aus einer vergnueglichen Erzaehlung von Thomas Mann, die Das Gesetz heisst und beschreibt, wie Mose auf die Idee kommt, wie er sein stets unzuverlaessiges Volk erziehen will. Theologisch gesehen, geht es dann um die Frage, warum das juedische Gesetz auch regelt, wie man sich die Haare an den Schlaefen schneiden soll und dass man Kaese und Wurst nicht auf einen Teller legen darf. Neugierig geworden, wie wir einen einleuchtenden Gesamtzusammenhang herstellen?

Am 3. September 2017 findet in der Thieschitzer Kirche der rechtsphilosophische Teil unserer Straftaten-Reihe statt. Wenn Sie erfahren wollen, wie alles zusammenhaengt, seien Sie doch um 17 Uhr in der Kirche! Um 16 Uhr faehrt eine Radfahrer-Gruppe vom Portal der Marienkirche los und wird das Gotteshaus puenktlich erreichen. Die Musik machen Annegret & Andreas Knoop (Geige & Querflöte) und Ina Mohn-Engel (Orgel). Sie wird ganz gesetzlich sein, denn Musik ist ja bekanntlich eine Schwester der Mathematik. Es gibt auch koscheres Essen. Hier finden Sie alle Termine der Sommerkirche im Netz: http://www.marienkirche-gera.de/Kirchen/Kirche-Thieschitz/, und hier koennen Sie unser Programm-Faltblatt aufklappen: http://www.marienkirche-gera.de/CMS/data/files/Flyer%20Straftaten%20der%20Bibel.pdf.

In diesem Jahr foerdern uns Demokratie leben! und der Verein Rechtspflege Kunst & Kultur. Uebrigens haben wir immer gute Musik bei den Sommerkirchen. Hier koennen Sie den COLD SONG aus einer Oper von Purcell hoeren: https://youtu.be/narWUIGFflQ. Clarissa Thiem singt. Und hier spielt Friederike Merkel das Vater Unser: https://youtu.be/i-vmpgZpCEM.

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Erfahrungen mit Diskriminierung und Gewalt in Thüringen

Das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft“ Jena führt zur Zeit ein große Online-Umfrage zum Thema „Erfahrungen mit Diskriminierung und Gewalt in Thüringen“ (deutsch & englisch) durch.

Es sollen unterschiedliche Formen von Diskriminierung und ihre Auswirkungen sichtbar gemacht und erforscht werden. Welche Auswirkungen können Diskriminierung und gruppenbezogene Gewalt für betroffene Mitglieder verschiedener stigmatisierter Gruppen in Thüringen haben?

Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Menschen, die in Thüringen leben und älter als 14 Jahre sind.

Für diese Umfrage möchten wir Sie hiermit gern um Ihre Unterstützung bitten:

  1. Nehmen Sie an der Umfrage teil, falls Sie Erfahrungen mit Diskriminierung gemacht haben.
  2. Leiten Sie den Aufruf zur Teilnahme (siehe unten und als PDF im Anhang) bitte an Menschen, die in Thüringen potentiell von Diskriminierung betroffen sind, weiter.
  3. Unterstützen Sie – wenn möglich – unsere Social-Media-Kampagne auf Facebook und Twitter.
  4. Online-Banner zur Umfrage für die Einbindung auf Ihrer Homepage finden Sie auf der IDZ-Seite: www.idz-jena.de/index.php?id=73

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Falls Sie Nachfragen haben, melden Sie sich gern unter umfrage@idz-jena.de bzw. telefonisch.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Daniel Geschke & Dr. Janine Dieckmann

Im Namen Gottes ergeht folgendes letztinstanzliches Urteil.

So beginnt Dr. Friedrich Franke am Sonntag seine Predigt. Er ist Richter in Gera, und gleichzeitig dient er in mehreren Gemeinden als Lektor, Kuester, Gloeckner und sogar als Kirchenmusiker. Ehrensache, dass wir ihn zu unserer Reihe „Straftaten der Bibel“ einladen mussten. Mord oder Totschlag? Ueber diese Frage sinniert die Autorin Jana Huster. Diesmal geht es um Kain und Abel. Richter Franke, so viel darf ich hier verraten, wirft einen Seitenblick auf die oesterreichische Gesetzgebung, wenn er seine Predigt beginnt, staunt dann aber vor allem darueber, warum Gott bei so einer eindeutigen  Rechtslage zu unerwartet reagiert. Wie? Lesen Sie Gen 4. Oder, besser noch, kommen Sie einfach vorbei! Denn diesen Sonntag ist unsere 6. Thieschitzer Sommerkirche.

Am 20. August 2017 findet in der Thieschitzer Kirche unser Gottesdienst zum ersten Mord der Bibel statt. Wenn Sie Zeuge werden wollen, finden Sie sich bis 17 Uhr in der Kirche ein. Um 16 Uhr faehrt eine Radfahrer-Gruppe vom Portal der Marienkirche los und wird das Gotteshaus puenktlich erreichen. Die Musik machen Albrecht Pinquart (Oboe) und Ina Mohn-Engel (Orgel). Hinterher gibt es ein kleines sparsames Kain und Abel Buffet mit den Gaben des Ackerbodens und der Ziegenzucht. Hier finden Sie alle Termine der Sommerkirche im Netz: http://www.marienkirche-gera.de/Kirchen/Kirche-Thieschitz/, und hier koennen Sie unser Programm-Faltblatt aufklappen: http://www.marienkirche-gera.de/CMS/data/files/Flyer%20Straftaten%20der%20Bibel.pdf. In diesem Jahr foerdern uns Demokratie leben! und der Verein Rechtspflege Kunst & Kultur.

Pfarrer Dr. Frank Hiddemann

G26 sucht engagierte Kids

Projekt „Werte, für die wir kämpfen“

Es gibt noch freie Plätze für das Abenteuer-Wochenende der G26 vom 18.-20. August 2017 in der Sächsischen Schweiz. Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde lädt dazu Kinder im Alter von 9 – 13 Jahren ein. „Übernachtung unter freiem Himmel und verschiedene Outdoor-Aktivitäten versprechen ein besonderes Wochenende“, so Micha Steppan als der verantwortliche Jugendreferent. Das Motto heißt „Werte, für die wir kämpfen“. Die Jugend der EFG G26 möchte in diesem Projekt gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen des Jugendklubs C-One neue Formen demokratischen Lernens umsetzen. In einem Planspiel werden sie gemeinsam einen Staat gründen, den sie mitgestalten und ihre eigenen Werte darin verantwortungsvoll umsetzen.

Gerade im Alltag der Kinder und Jugendlichen zeigt sich häufig, wie unterschiedlich ihre Meinungen und Sichtweisen über Politik und Gesellschaft sind. Meist entpuppen sich neben den jeweiligen Unterscheidungen auch eine große Unwissenheit und bei weiterem Nachfragen auch große Unsicherheiten bezüglich der aktuellen Themen. Geprägt werden die Jugendlichen in erster Linie durch Sozialmedien (Facebook, YouTube, etc.), die je nach Freundeskreis voll von Parolen und sogenannten „Fakenews“ sind. Oft sind dies die einzigen genutzten Wissensquellen, die zur politischen Meinungsbildung beitragen. Das Projekt „Werte, für die wir kämpfen“ soll für die Kinder und Jugendlichen Politik und Gesellschaft erfahrbar und „greifbar“ machen. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesprogramm Demokratie leben! und das Landesprogramm Denk Bunt.

Anmeldungen sind noch möglich bis Montag, 14.08.2017 per Email an efg-gera@t-online.de oder telefonisch unter 0365-5513909 bei der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, Gagarinstraße 26, 07545 Gera. http://www.g-26.de