Museumsnacht in der Häselburg

am 31.08.2018 ab 18 Uhr Ausstellung_VonMenschZu Mensch_A4

Im Rahmen der 20. Geraer Museumsnacht lädt die Häselburg zu einem Besuch in die Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst (Burgstr. 12) ein. Die aktuelle Ausstellung „Arbeit am Mythos. Orient und Okzident“ kann ab 18 Uhr besichtigt werden.

Führungen finden jeweils um 19 und 21 Uhr statt.

Um 20 Uhr gibt der syrische Musiker Sarmad Alabed Almajid ein Konzert mit seiner Oud, einer traditionellen orientalischen Laute.

Wir freuen uns auf Sie!

Text: Häselburg

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Letzte Chance für 2018

Förderanträge bis zum 21. September 14.00 Uhr einreichen

In der letzten Sitzung des Begleitausschusses der Partnerschaft für Demokratie in Gera wurden wieder zwei Projektvorhaben zu Demokratieförderung durch das Bürgergremium bewilligt. Neben einer Zukunftswerkstatt für den Ortsteil Liebschwitz wird auch das Geschichtsprojekt des Computertreff Gera e.V. gefördert. Somit sind in diesem Jahr bereits 15 Projekte zur Demokratieförderung bewilligt worden.

Es stehen noch ca. 11 Tausend Euro im Aktions- und Initiativfond bis zum 31.12. diesen Jahres zur Verfügung. Deshalb rufen wir erneut alle Vereine, Verbände, Initiativen und Träger in Gera auf, ihre Projektideen zur Förderung von Mitbestimmung und Stärkung einer toleranten Gesellschaft bis zum 21. September 2018, 14 Uhr im Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe Gera einzureichen.

Das Antragsformular zur Durchführung eines Einzelprojektes kann auf der Internetseite www.exkosgera.wordpress.com unter DOWNLOADS „Projekte der PfD“ herunter geladen werden. Auch finden Sie dort den auszufüllenden Finanzplan sowie weitere Informationen. Den digital ausgefüllten Antrag und Finanzplan einfach bis zum 21. September 2018, 14 Uhr per Email an Foedisch.Heike@gera.de senden.

Nach dem digitalen Versand den Antrag bitte ausdrucken und unterschrieben per Post an: Heike Födisch – FD Kinder- und Jugendhilfe – Lokale Koordinierungsstelle Bundesprogramm „Demokratie leben!“ – Gagarinstraße 99-101, 07545 Gera senden.

Die eingereichten Anträge werden dann am 25. September 2018 durch den Begleitausschuss für die Partnerschaft für Demokratie in Gera (BgA) in seiner Sitzung beraten.

Der brave Flüchtling integriert sich

So lesen wir es in der Zeitung, sehen wir es in der Tagesschau und hören es auf den Marktplätzen unserer Kultur. Das Volk Israel hat nie daran gedacht, sich zu integrieren. Als das ganze Volk nach Babylon verschleppt wurde, gab es einen ungeheuren Integrationsdruck, und statt zu vergessen und sich anzugleichen, entwickelte Israel eine Differenzkultur und begann alles aufzuschreiben, was sie über Ihren Gott wussten. Dann kamen sie zurück in die Heimat. Das war gleichzeitig ihr Land der Verheissung. Die biblischen Bücher Esra und Nehemia schildern diese Zeit. Die Tempelgeräte werden wiedergefunden. Der Kult wird wieder eingerichtet. Israel ist zurück im eigenen Land. Begeisterung! Aber auch die Feststellung: „Wir sind nicht allein!“

Wie ist es, fremd im eigenen Land zu sein? Und was macht man dann? Diesen Fragen geht die Kirchenrätin Charlotte Weber nach. Natürlich wirft sie Seitenblicke ins Heute. Sie leitet das Ökumene-Referat im Erfurter Landeskirchenamt und wird einen ökumenischen Gast mitbringen. Er heißt Stephen Gill und kommt aus Pakistan. Er ist Katholik und gehört damit in seinem Heimatland zu einer wenig angesehenen Minderheit. Er wundert sich, dass im Christlichen Abendland die Christen inzwischen auch nur eine Minderheit sind. Sein Vater ist Koch, besucht ihn gerade und wird uns ein paar kulinarische Proben seines Könnens servieren. Marion Franke (Flöten) und Ina-Mohn-Engel (Orgel) machen die Musik. Sie sollten auch kommen!

Wann und wo das überhaupt stattfindet? Am 2. September 2018 um 17 Uhr in der Thieschitzer Kirche (Am Gipsbruch 4, 07548 Gera).

Hier können Sie das Programm-Faltblatt der gesamten Reihe herunterladen.

Text: Pfarrer Dr. Frank Hiddemann

Ausstellung „Geschlossener Jugendwerkhof Torgau“

im Stadtteiljugendtreff Debschwitz in der Heinrich-Heine-Str. 2, 07548 Gera

Vom 31. August bis 14. September 2018

Im Rahmen der Förderung des Bundesprogrammes „Demokratie leben“, Landesprogrammes „Förderung der lokalen Partnerschaft für Demokratie“, sowie der Stadt Gera wird in Kooperation mit der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, dem Verein Menschen in Aktion e.V. und dem Streetwork GERA e.V., die Wanderausstellung „Geschichte der repressiven Heimerziehung in der DDR“ im Stadtteiljugendtreff Debschwitz präsentiert.

Ziel ist es mit der Bevölkerung aber vor allem mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Austausch zu treten, ihnen die Möglichkeit der geschichtlichen Aufarbeitung bzw. Auseinandersetzung zu bieten oder auch einen ersten Einblick zu gewährleisten.

Am 31. August 2018 findet die Eröffnung der Ausstellung von 18:00 Uhr bis 00:00 Uhr im Stadtteiljugendtreff Debschwitz statt.

Die Ausstellung ist vom 03. Bis 14. September zu besichtigen. Montag bis Freitag ab 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr steht sie für Schulklassen zur Verfügung. Ab 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr ist sie für die Öffentlichkeit zugänglich. Am Samstag, den 08. September, ist die Ausstellung von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet.

Im Rahmen der Ausstellung werden verschiedene Veranstaltungen, wie Lesungen, Zeitzeugengespräche und Filmvorführungen stattfinden.

Genau Termine der Veranstaltungen entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder auf unserer Facebook-Seite „Stadtteiljugendtreff Debschwitz“.

Der Eintritt ist frei!

Ansprechpartner:  Juliane Bahr (Streetworkerin)
E-Mail: juliane-1991@gmx.de / Tel.: 0157 30 44 52 39
Adresse: Stadtteiljugendtreff Debschwitz / Heinrich-Heine-Str. 2 / 07548 Gera 

Das Begleitprogramm gibt es hier zum Download.

Einladung zum Vortrag: Der Traum vom Exotischen

Der Orient in Gemälden der europäischen Kunstgeschichte

mit Dr. Claudia Tittel, Kunstwissenschaftlerin 

Dienstag,  28.08.18 um 19 Uhr
Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst
Häselburg Gera

In zahlreichen Gemälden der europäischen Kunstgeschichte schmückten die Maler ihre Gemälde mit orientalisierendem Dekor, erzählten Geschichten von armen, aber ursprünglichen Gesellschaften, von fliegenden Händlern, wunderschönen Frauen und reichen Herrschern des Nahen Ostens. Vor allem im 19. Jahrhundert wurde der Orient zur Projektionsfläche für zumeist männliche Phantasien. Ein beliebtes Motiv war der Harem als Ort des überbordenden Luxus und der freien Sexualität.
Der Vortrag beschäftigt sich mit dem Bild, das europäische Künstler wie Eugène Delacroix oder Jean-Auguste Dominique Ingres vom Orient zeichneten – eine mysteriöse Welt angeregt von den Geschichten aus 1001 Nacht, die die Phantasie der Europäerinnen und Europäer beflügelte.

Dr. Claudia Tittel studierte Kunstgeschichte und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin sowie an der Université Panthéon-Sorbonne in Paris. Sie promovierte an der Humboldt-Universität Berlin und ist seit 2009 an verschiedenen Universitäten wie z.B. der Universität der Künste Berlin, der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Bauhaus-Universität Weimar tätig. Zurzeit ist sie Research Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie in Weimar. Neben ihrer Lehrtätigkeit kuratierte sie Ausstellungen im In- und Ausland, so z.B. an der Akademie der Künste Berlin, der Nationalgalerie Vilnius, dem Klinger-Forum Leipzig, der Klassikstiftung Weimar und seit 2012 auch hier in Gera. Zurzeit sind die Ausstellungen „Arbeit am Mythos. Orient und Okzident“ in der Häselburg und „Volker Regel. Out of Paper“ in der Orangerie in Gera zu sehen.
Text:  KiM Kultur in Mitteldeutschland gGmbH

Veranstaltungstipps in der Häselburg Gera

Diskussionsrunde mit Jakob von Weizsäcker

„Warum ist Europa gerade heute so wichtig?“

Mittwoch, 22.08.18 um 19:00 Uhr
Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst

Häselburg Gera

Trumps Strafzölle, der Brexit, der Aufschwung rechtspopulistischer Parteien, die aktuelle Asylpolitik…Was beschäftigt Sie zum Thema Europa? Und warum ist Europa gerade heute so wichtig? Die Häselburg und die SPD Thüringen laden zu einer Diskussion mit dem Europaabgeordneten Jakob von Weizsäcker ein, moderiert von der Bundestagsabgeordneten für Gera Elisabeth Kaiser.


Volker Regel. Out of Paper. Papierarbeiten und Objekte

„Eröffnung der Ausstellung“

Samstag, dem 25.08.2018 um 15:00 Uhr
in die Kunstsammlung Gera – Orangerie/Mittelpavillon
Orangerieplatz 1
07548 Gera.

Mit der Ausstellung „Out of Paper“ werden in der Kunstsammlung Gera erstmals abstrakte Papierarbeiten und Objekte des 1950 in Döbeln geborenen und heute in Gera lebenden Architekten Volker Regel präsentiert. Die Arbeiten sind zwischen 1989 und 1992 entstanden und stellen eine eigenständige Werkgruppe dar. In ihr wird das ästhetische Denken des Künstlers, sein Bestreben nach geistiger Freiheit, aber auch die Suche nach einer allgemeingültigen Formsprache, in der das Individuelle und das Generelle zusammentreffen, sichtbar.

Es sprechen:
Holger Peter Saupe
Leiter der Kunstsammlung Gera

Dr. Claudia Tittel
Kuratorin der Ausstellung

Info-Abend „Rechtsrock in Thüringen“

Montag, 13.08.18 um 18:30 Uhr
Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst
Häselburg Gera

Jährlich finden in Thüringen Rechtsrockkonzerte mit tausenden Besuchern statt – auch Gera wurde bereits mehrfach zum Pilgerort für Neonazis. Am Montag laden die Häselburg und Bündnis90/Die Grünen zu einem Informationsabend über „Rechtsrock in Thüringen“ ein. Redner ist der politische Aktivist und Rechtsanwalt Jürgen Kasek.

Rechtsrockkonzerte haben in Thüringen eine traurige Tradition und bieten, unter dem Schutz des Versammlungsrechtes, eine Plattform für rechtsextreme Ideologien und Parolen. Ende August dieses Jahres treffen sich tausende Neonazis in Mittelthüringen, letztes Jahr feierten 6.000 Rechtsradikale im südthüringischen Themar und auch in Gera fanden jahrelang große Nazikonzerte mit bis zu vierstelligen Besucherzahlen statt.

In der Häselburg spricht Jürgen Kasek, Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, über aktuelle Tendenzen im Rechtsrock, strukturelle Verbindungen Rechtsextremer in Mitteldeutschland, die Ohnmacht von Landes- und Kommunalpolitik sowie Reaktionen der Medien. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Diskussion und Austausch.

Text und Veranstaltung: KiM Kultur in Mitteldeutschland gGmbH