Tag der Demokratie in Gera

Die Freiheit der Meinung setzt voraus, das man eine hat.“ Heinrich Heine

Unter diesem Motto laden wir Sie rechtherzlich am 14. November zum Tag der Demokratie in Gera ein.  Die Stadt Gera engagiert sich seit 2010 für ein buntes, weltoffenes, demokratisches Miteinander. Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit möchten wir ganz herzlich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände, Initiativen und Einrichtungen einladen, diesen Prozess weiter gemeinsam in Gera zu gestalten.

Workshops:
Gemeinsam wollen wir an diesem Tag in einen Dialog zwischen Bürger/innen, Kommunalpolitiker/innen, Engagierten und Nachbar/innen gehen und unsere Ziele und Strategien für die lokale Demokratieförderung weiter entwickeln.

Workshop 1
12:00 – 14:30 Uhr und 15:00-17:30 Uhr –
Die Psychologie hinter Hassreden (Hatespeech)
In dem Workshop erhalten Sie eine Anleitung zum Vorgehen bei toxischem Feedback (Betroffene und Community Management) sowie ein 20-seitiges Strategiehandout mit detaillierten Anleitungen zur psychischen Abgrenzung von Hatespeech und gewalthaltiger Kommunikation. Dipl.-Psych. Dorothee Scholz, Psychologische Psychotherapeutin/ Verhaltenstherapie, Privatpraxis für Psychotherapie, Gesundheits- und Präventionspsychologie, Gutenbergstr. 87, 14467 Potsdam

Moderation: Sybille Thomae- externe Fach-und Koordinierungsstelle Gera
Ort: Stadt- und Regionalbibliothek Gera

Workshop 2
12:00 – 14:30 Uhr und 15:00 – 17:30 Uhr – Parolen – Pöbeln – Populismus – Abgrenzung und Strategien
Ziel der Trainings ist es, die eigenen bisherigen Kommunikationsstrategien zu hinterfragen und neue Optionen kennenzulernen. Es geht weniger um die Vermittlung von fertigen Argumenten und Antworten, sondern um die Erarbeitungen von Strategien.
Larissa Bothe, Wissenschaftliche Referentin Gegen Vergessen — für Demokratie e.V.

Moderation: Ines Wegner – Stadtjugendring Gera
Ort: Tonhalle Gera, Puschkinplatz

Workshop 3
16:00 – 17:30 Uhr – Leitziele 2019 auf dem Prüfstand – „Quo vadis 2019″

Ziel des Workshops ist es, die Leitziele des laufenden Förderjahrs für die Programme „Demokratie leben!“ und „Denk bunt!“ zu evaluieren und die Handlungsstrategien für die Stadt Gera 2019 weiterzuentwickeln.

Moderation: Andrea Schramm, Kindervereinigung Gera e.V. — externe Fach- und Koordinierungsstelle Gera
Martin Kürth – NaturFreunde Thüringen
Ort: Rathaus Gera, Raum 200

Ansprechpartnerin Workshops: Kindervereinigung Gera e.V. – Externe Fach- und Koordinierungsstelle Gera – Sybille Thomae – Werner-Petzold-Str. 10 – 07549 Gera –
Fon: 0365 / 736 01 06 – Email: exkos-gera@gmx.de

Demokratiekonferenz
Ablauf:
17.30 Uhr – Ankommen – Stehcafé mit Lounge-Musik
18.00 Uhr – Videobotschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Gera, Julian Vonarb
Grußwort der Dezernentin für Soziales, Sandra Wanzar
18.15 Uhr – Kabarett Wirsing — „Die Sache mit der Politik“
18.45 Uhr – Jahresrückblick & Präsentation „Best Practice 2018″ zu den Projekten Bundesprogramm „Demokratie leben und Landesprogramm „Denk bunt!“
19.30 Uhr – Fachvortrag: Strategien im Umgang mit Hassreden (Hatespeech) Dipl.-Psych. Dorothee Scholz, Psychologische Psychotherapeutin / Verhaltenstherapie
20.00 Uhr – Möglichkeiten zum Dialog der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gera mit Akteuren der „Partnerschaft für Demokratie“ bei Lounge-Musik und Buffet

Moderation: Henryk Balkow- Publizist, Dozent und Produzent – Freiberufler in Erfurt
Ort: Rathaus Gera, Festsaal

Ansprechpartnerin Demokratiekonferenz: Stadt Gera, Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe: Heike Födisch – Gagarinstraße 99-101, 07545 Gera – Fon: 0365 / 838 3433

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Es waren schöne glänzende Zeiten, …

… wo Europa ein christliches Land war, wo Eine Christenheit diesen menschlich gestalteten Welttheil bewohnte; „Ein großes gemeinschaftliches Interesse verband die entlegensten Provinzen dieses weiten geistlichen Reichs.“ – So formulierte es Novalis im Jahre 1799. Was als Salonrede für einen Kreis romantischer Dichter in Jena geschrieben wurde, erreichte unter dem Titel „Die Christenheit oder Europa“ Kultstatus.
Ein spätes Echo dieser Idee gab es im Oktober des Jahres 2014. Menschen gingen auf die Straße, um für das Christliche Abendland zu demonstrieren. Die Demonstrationen in Dresden und später auch in anderen Städten wurden immer größer. Aber die Menschen kamen nicht aus den christlichen Gemeinden, und es ging ihnen auch nicht um eine christliche Kultur der Barmherzigkeit, sondern um eine Abwehr anderer Religionen. Den Patriotischen Europäern (Pegida) ging es um Islamkritik, und diese Schlagrichtung ist seitdem auch einer der politischen Schwerpunkte der AfD.
Aber was heißt es denn nun, ein Christliches Europa zu wollen? Geht es um wehrhafte Abgrenzung oder um eine Gastlichkeit, die auf christlichen Werten beruht?
Der sechsten Abend unserer Reihe „Poltikfelder der AfD“ heißt „Unsere Religion. Morgenland oder Abendland“. Die Oekumenischen Akademie Gera Altenburg lädt für Freitag, den 19. Oktober 2018 um 19 Uhr ins Lutherhaus ein, das in der Joilot-Curie-Str. 1a in 07548 Gera-Untermhaus zu finden ist. Unser Experte ist Dr. Andreas Finke. Er ist Leiter der Stadtakademie Meister-Eckhart in Erfurt und war von 1992 bis 2007 Referatsleiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen. Er gilt als Islamexperte und hat viel über das Verhältnis der christlichen Kirchen zum Islam nachgedacht. Er leitet den Abend mit seinem Impuls ein.
Im anschließenden Streitgespräch ist der ehemalige Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel der eine der beiden politischen Kontrahenten. Da er in Schmalkalden wohnt, ist er Synodaler der kurhessischen Kirche. Außerdem ist er Vorsitzender des Ev. Arbeitskreises der CDU Thüringen und gibt das konfessionell-politische Magazin „Wartburg-Kurier“ heraus. Sein Gegenüber ist Volker Münz. Er ist der kirchenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion und kennt auch die kirchliche Basisarbeit, denn er ist Mitglied im Gemeinderat der evangelischen Kirche in Uhingen sowie Mitglied der Bezirkssynode.
Die Reihe wird vom Bundesprogramm Demokratie leben! gefördert, und hier können Sie das Programm-Faltblatt unserer Reihe aufklappen:
Text: Pfarrer Dr. Frank Hiddemann

„Arbeit am Mythos. Orient und Okzident“

Einladung zur Finissage und Katalog-Release mit Brunch und Sektempfang.

Mit der Finissage zu „Arbeit am Mythos. Orient und Okzident“ möchten die Mitarbeiter der Häselburg den Erfolg unserer Ausstellung mit Ihnen feiern – und zugleich den von Dr. Claudia Tittel herausgegebenen Katalog präsentieren, der mit hochwertigen Text- und Bildbeiträgen einen vertiefenden Einblick in die Ausstellung bietet.

Die Veranstaltung findet am Samstag, den 13.10.18 um 11 Uhr
in die Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst der Häselburg Gera.