Demokratie Gala erfolgreich durchgeführt

Zum Abschluss der ersten fünfjährigen Förderrunde des Bundesprogramm „Demokratie leben!“ in Gera haben die externe und interne Koordinierungsstelle am 7. November zu einem bunten Gala-Programm in das pentahotel in Gera geladen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Jugendchor der Chorvereinigung Cantabile e. V. Gera. In seinem Grußwort bedankte sich Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb anschließend bei allen Akteuren der Partnerschaft für Demokratie für ihre Arbeit in den zurückliegenden fünf Jahren und betonte die Wichtigkeit des Programmes für die Stadt. Zudem bedankte er sich persönlich bei sechs langjährigen Begleitausschussmitgliedern, die das Programm von Anfang an ehrenamtlich unterstützt haben und überreichte ihnen einen Blumenstrauß. Auch wies er darauf hin, dass das Programm unter seiner Regie in Gera fortgeführt werden wird. Ab 2020 übernimmt dann die Ehrenamtszentrale Gera die interne Koordinierung der Partnerschaft für Demokratie in Gera.

Im Anschluss sorgte das Kabarett „Fettnäpfchen“ für kurzweilige Unterhaltung bevor das Begleitausschussmitglied Stefan Taubmann in einer Retrospektive die Erfolge der vergangenen Jahre und die durchgeführten Projekte revue passieren ließ.

Der Höhepunkt der Gala war die Würdigung der besten Projekte der Jahre 2015 bis 2019 über die der Begleitausschuss im Vorfeld abstimmte. Den  anwesenden Projektvertretern überreichte der Oberbürgermeisters je ein Kunstwerk eines lokalen Geraer Künstlers und einen Blumenstrauß.

Die Gewinnerprojekte waren:
2015: „Begegnung mit dem Fremden“
der Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Gera – G 26
2016: der Jugendrat und der Stadtjugendring Gera e.V.
2017: „Entwicklung von Demokratieverständnis und aktives demokratisches Handeln“ des Förderverein Bieblacher Schule e.V.
2018: „Ausstellung, Projekt, Seminar zur Zeitgeschichte am Beispiel Geschlossener Jugendwerkhof Torgau“ vom Menschen in Aktion e.V.
2019: „Inklusion im Blick – Deutschlands erste inklusive Wanderausstellung“ der Kindervereinigung e.V. Gera

Mit der Eröffnung des Buffets fand die Gala ihren Abschluss. Hier konnten die Gäste bei interessanten Gesprächen und Lounge-Musik den Abend ausklingen lassen.

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Besonders möchten wir uns an dieser Stelle für die hervorragende Unterstützung durch das pentahotel bedanken!

Demokratie-Gala in Gera

Zum Abschluss der Förderperiode von 2015 bis 2019 des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in Gera veranstaltet die Partnerschaft für Demokratie in Gera in diesem Jahr eine Gala-Veranstaltung. Damit wollen wir uns bei allen Akteuren, Projektträgern, Begleitausschussmitgliedern und Unterstützern bedanken, die in den letzten fünf Jahren das Bundesprogramm umgesetzt haben.

Die Demokratie-Gala wird am 7. Oktober 2019 im PENTA-Hotel in Gera stattfinden zu der 90 Gäste eingeladen sind. Ab 17.30 Uhr laden wir zum Sektempfang bevor 18.00 Uhr die Gala beginnt. Für die musikalische Eröffnung haben wir den Jugendchor der Chorvereinigung Cantabile e. V. Gera gewinnen können. Der Geraer Oberbürgermeister Julian Vonarb wird die Veranstaltung eröffnen. Moderieren wird Christian Stadali vom WortwerkWeimar e.V..

Nach einem kulturellen Beitrag des Kabaretts „Fettnäpfchen“ werden in einer Retrospektive die Akteure und Projekte der vergangenen Förderperiode vorgestellt. Der Höhepunkt der Veranstaltung wird aber die Preisverleihung an die besten Projekte aus den letzten fünf Jahren über die der Begleitausschuss im Vorfeld abgestimmt hat. Vier Geraer Künstler haben dafür fünf Kunstwerke erstellt. Zum Abschluss möchten wir bei Lounge-Musik und einem kleinen Stehbuffet mit den Gästen ins Gespräch kommen und die Veranstaltung in zwangloser Atmosphäre ausklingen lassen.

Die Partnerschaft für Demokratie in Gera wird gefördert durch das Bundesfamilienministerium im Rahmen Bundesprogramm „Demokratie leben!“ – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit und das Thüringer Landesprogram „Denk Bunt“.

Ausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19

Geschichte im Spiegel der Emotionen – ein Jahrhundertrückblick

Zu sehen ist die Ausstellung in der AWO AJS Seniorenresidenz „Marktkarree“ in Gera.

Emotionen machen Geschichte: Mit einer gemeinsamen Ausstellung zeigen die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) sowie die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur den Einfluss von Gefühlen auf Politik und Gesellschaft. „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 │19“ illustriert, wie Angst, Hoffnung, Liebe oder Wut in den vergangenen 100 Jahren geschichtliche Ereignisse geprägt haben. Historische Bilder, Zitate und Kurztexte sowie multimediale Begleitangebote vermitteln prägnant, dass Gefühle Motor von Reform- und Demokratisierungsprozessen waren, aber auch politisch instrumentalisiert und manipuliert wurden.

„In politischen Debatten und gesellschaftlichen Diskursen erleben wir, wie selbst unbewusste Emotionen Entscheidungen beeinflussen können. Ihre Wirkmächtigkeit und Manipulierbarkeit zu kennen hilft, Gefühlen bewusst zu begegnen“, so Andreas Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung EVZ.

Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung, betont: „Die Macht von Gefühlen wird oft unterschätzt. Vor allem im öffentlichen Leben gelten negative Emotionen als etwas, das man unterdrücken und beherrschen muss. Die Ausstellung soll verdeutlichen, wie Gefühle historische Entwicklungen und Entscheidungen beeinflusst haben. Damit soll das Verständnis für historische Abläufe und scheinbar unausweichliche Folgen erhöht werden.“

Schirmherr der Ausstellung ist Bundesaußenminister Heiko Maas. Ute Frevert, Historikerin und Direktorin des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, hat die Ausstellung gemeinsam mit Ihrer Tochter Bettina Frevert, Politikwissenschaftlerin, entwickelt. Anlass der Ausstellung sind acht runde Jahrestage im Jahr 2019: unter anderem die Gründung der Weimarer Republik (1919), der Beginn des Zweiten Weltkrieges (1939) und die doppelte deutsche Staatsgründung (1949).

Über die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) Die Stiftung EVZ wurde im Jahr 2000 gegründet, um Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter während der Zeit des Nationalsozialismus zu entschädigen. Seit 2001 leistet die Stiftung EVZ zudem humanitäre Hilfe für Überlebende, fördert die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und stärkt zivilgesellschaftliches Engagement in Mittel- und Osteuropa.

Über die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat den gesetzlichen Auftrag, die umfassende Aufarbeitung der Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in SBZ und DDR zu befördern, den Prozess der Deutschen Einheit zu begleiten und an der Aufarbeitung von Diktaturen im internationalen Maßstab mitzuwirken.

Text: Bundesstiftung Aufarbeitung

4. Förderrunde für Demokratie-Projekte 2019

Es können noch Förderanträge bis 2. September eingereicht werden!

In der letzten Sitzung bewilligte Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie in Gera (PFD) ein weiteres Projekt. Eingereicht wurde dieses vom Evangelischen Kirchenkreis, der eine Ausstellung zum Thema „Vielfalt Nahost“ durchführen wird. Da aber noch Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ für 2019 zu vergeben sind, startet die Partnerschaft für Demokratie die 4. Förderrunde. Deshalb rufen wir erneut interessierte Vereine, Verbände und Initiativen dazu auf Projekte einzureichen.

Diese können bis zum 2. September 2019 bis 14 Uhr bei der lokalen Koordinierungsstelle für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ Gera per Email eingereicht werden. Foedisch.Heike@gera.de

Das Antragsformular zur Durchführung eines Einzelprojektes kann auf der Internetseite der externen Koordinierungsstelle unter www.exkosgera.wordpress.com/download-demokratie-leben/ heruntergeladen werden. Dort finden Sie auch die Formblätter für den Finanzplan, Ihre Kontoverbindung, die Datenschutzerklärung sowie die Hinweise zur Umsetzung. All diese Unterlagen sind durch Sie auszufüllen und im Original auszufüllen und per Post an
Heike Födisch
FD Kinder- und Jugendhilfe Lokale
Koordinierungsstelle Bundesprogramm „Demokratie leben!“
Gagarinstraße 99-101 / 07545 Gera
zu senden. Zusätzlich bitte noch eine Kopie zum Nachweis der Gemeinnützigkeit mit senden. Die eingereichten Anträge werden dann am 17. September 2019 durch den Begleitausschuss der PfD beraten und entschieden.

Gera eine Looser Stadt? – Von wegen!

Gera lebt, lacht und is(s)t fantastisch!

Wie aufgeschlossen und tolerant Gera ist, zeigten die Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Samstag zum „Dinner auf der Sorge“. Anlässlich des Tags der offenen Gesellschaft lud der Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie in Gera und die Kindervereinigung e.V. Gera zum Abendessen an eine lange Tafel ins Geraer Zentrum. Aber nicht ins Restaurant sondern direkt auf die Straße. Unter dem Motto „Gera lebt, lacht und is(s)t fantastisch“ versammelten sich 132 Menschen um gemeinsam zu Abend zu essen, sich kennenzulernen und ein Zeichen zu setzen für eine offene Gesellschaft in Gera. Alte und Junge, Einheimische und Zugezogene genossen neben dem Essen auch die angenehme, friedliche und tolerante Stimmung. Das zeigt auch der Film von Stefan Gabel vom Filmclub Pforten e.V. in Gera, der auf der Veranstaltung entstand.

Laut dem Verein „Die offenen Gesellschaft“, dem Initiator des deutschlandweiten Aktionstages waren wir damit unter den zehn größten Tafeln in ganz Deutschland. Wer meint, dass Gera eine Looser Stadt sei und dazu aufruft von hier wegzuziehen, kennt diese Stadt und deren Bewohner nicht. Das herzliche und offene Willkommen, das am letzten Samstag die Geraer Sorge bevölkerte zeigte das wahre Gesicht dieser Stadt. Hier engagieren sich sehr viele Menschen für ein offenes, tolerantes und demokratisches Miteinander.

 

1. Mai – wir sind wieder mit dabei!

DGB Gera und Greiz laden zur Mai-Kundgebung nach Gera ein.

Wie schon in den vergangenen Jahren beteiligt sich auch die Partnerschaft für Demokratie in Gera wieder an der 1.Mai-Veranstaltung des DGB auf der Eventfläche vor dem KuK in Gera. Wie zuvor informieren wir die Besucher und Besucherinnen über die Partnerschaft für Demokratie in Gera und die Fördermöglichkeiten von Demokratieprojekten durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und dem Thüringer Landesprogramm „denk bunt“.

Dabei steht auch für uns in diesem Jahr die Europawahl am 26. Mai im Fokus. Dafür konnten wir den Verein „Politik zum Anfassen e.V.“ gewinnen, der mit seinem „WahlFun-Stand“ Lust auf die Wahlen und demokratische Beteiligung machen will. Also kommen Sie gern vorbei und informieren Sie sich.

Hier finden Sie den Artikel der OTZ zu dieser Veranstaltung.

Alle guten Dinge sind Drei!

3. Förderrunde 2019 der Partnerschaft für Demokratie in Gera gestartet

Nachdem in diesem Jahr bereits 12 Projekte durch den Begleitausschuss für die Partnerschaft für Demokratie in Gera (PfD) bewilligt wurden, eröffnen wir die dritte Bewerbungsrunde für die Fördermittel 2019. Deshalb rufen wir wieder alle interessierten Vereine, Verbände und Initiativen auf, ihre Projekteanträge einzureichen.

Diese können bis zum 22. Mai, 14 Uhr bei der lokalen Koordinierungsstelle für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ eingereicht werden. Das Antragsformular zur Durchführung eines Einzelprojektes kann auf der Internetseite der externen Koordinierungsstelle unter „www.exkosgera.wordpress.com/download-demokratie-leben“ heruntergeladen werden. Dort finden Sie außerdem die Formulare für den Finanzplan, die Datenschutzerklärung sowie die Hinweise zur Umsetzung und Kontoverbindung. All diese Formblätter sind für einen erfolgreichen Projektantrag auszufüllen und einzureichen.

Den digital ausgefüllten Antrag sowie alle oben genannten Formblätter können Sie noch bis zum 22. Mai 2019, 14 Uhr per Email an „Foedisch.Heike@gera.de“ senden. Nach dem digitalen Versand den Antrag und die Formblätter ausdrucken, unterschrieben und per Post an:
Heike Födisch
FD Kinder- und Jugendhilfe
Lokale Koordinierungsstelle Bundesprogramm „Demokratie leben!“
Gagarinstraße 99-101
07545 Gera
senden. Zusätzlich bitte noch eine Kopie zum Nachweis der Gemeinnützigkeit mit senden.

Die eingereichten Anträge werden dann am 27. Mai 2019 durch den Begleitausschuss der PfD beraten und entschieden. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die externe Koordinierungsstelle per Mail an die exkos-gera@gmx.de oder telefonisch unter 01525 – 29 61 039. Natürlich können Sie sich auch an die lokale Koordinierungsstelle (siehe oben) wenden.

6 neue Projekte beschlossen!

Partnerschaft für Demokratie in Gera

Gestern, am 12.03.2019 tagte erneut der Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie Gera. Es waren 8 interessante Anträge für unsere zweite Antragsrunde eingegangen.

Es wurden folgende Projekte bewilligt:

Fete de la musique, Christopher Street Weeks – viele sind gemeinsam stark, Demokratie.Zeit, Demokratieförderung ohne Ausgrenzung, 30 Jahre friedliche Revolution und Miteinander statt Nebeneinander.

Insgesamt gab der Begleitausschuss am 17.500,00 Euro aus.

Aber für alle Projektentwickler und – entwicklerinnen, keine Angst, es ist noch etwas Geld da und es wird eine neue Entscheidungsrunde geben. Geplant ist Anfang Juni. Genaueres bald mehr.

Miteinanders auf dem Eis – Sport verbindet

Am 18.12. fand das Finale zum Eistockschieß-Turnier auf der Eislaufbahn vor dem Kultur-und Kongresszentrum Gera statt. Der Rollschnelllauf (Bereich Sport), der Jugendclub C-One (Bereich Jugendarbeit), der Stadtrat (gemischte Mannschaft der Politik) und die Debschwitzer Schule (Bereich Schulen) sind die Mannschaften, die sich für das Finale qualifizierten.

Unter der Moderation von DJ Steps lieferten sich alle vier Mannschaften ein Fair Play. Gleiche Punktzahl erzielten der Rollschnelllauf und der Stadtrat mit je 28 Punkten. So ging das Öffentlichkeitsevent zur Bewerbung der Partnerschaft für Demokratie in eine Verlängerung.

Mit Teamgeist, Strategie und Zusammenhalt schoss sich die Mannschaft des Stadtrates mit Vertretern der Fraktionen (SPD, CDU, Die.Linke und Liberale Allanz) bis auf das Treppchen und erzielte den 1. Platz. Was für ein politisch-demokratisches Statement – diese Mannschaft hat gezeigt, Sport verbindet und baut Schranken ab. Gratulation der Stadtratsmannschaft.

Zur Teilnahme am Turnier wurde öffentlich aufgerufen. 16 Mannschaften haben sich der Herausforderung gestellt „Das Eis zu brechen“ und haben sich kennengelernt. Deswegen gibt es keine Verlierer, sondern nur Gewinner, um unsere Stadt lebens- und liebenswert zu gestalten.