Ich war fremd – und ihr habt mich nicht aufgenommen!

Diesen Satz sagt Jesus zu einer Gruppe von Leuten, die wissen wollen, warum sie ins ewige Feuer geworfen werden. Der biblische Befund zum Umgang mit Flüchtlingen bzw. Fremden ist recht eindeutig. Die Pfarrerstochter Angela Merkel dachte deshalb 2015 nicht lange nach und öffnete die Grenzen. Deutsche applaudierten, als die Züge mit den Geflüchteten auf den Bahnsteigen ankamen, Deutsche begannen auch, gegen die Einrichtung von Erstaufnahmeeinrichtungen zu protestieren und sie zu bedrohen. Seitdem ist eine gesellschaftliche Spaltung entstanden, die ich persönlich so noch nicht erlebt habe. Die AfD hat wie keine andere Partei die Flüchtlingsfrage aufgegriffen und als politisches Thema etabliert.
 
In unserer fünften Diskussion mit der AfD greifen wir dieses Streitthema auf. Dr. Kamal Sido von der Gesellschaft für bedrohte Voelker ist unser Experte. Freitag Abend wird er seine eigene Fluchtgeschichte kurz erzählen und beschreiben, worauf es jetzt in der Asylpoitik und bei der Zuwanderungsfrage ankommt. Auf ihn antworten Dr. Robby Schlund (MdB der AfD) und Frank Tempel (Die LINKE). Ich rechne mit unterschiedlichen Positionen und einer leidenschaftlichen Diskussion auf dem Podium und im Publikum.
 
Kurz vorher wird es in Gera eine Thuegida-Demonstration geben. Die Gegenkundgebungen beginnen mit einem Friedensgebet in der Kirche St. Trinitatis um 17.30 Uhr. Wir beginnen später als gewohnt um 19.30 Uhr, so dass beide Formen, demokratische Kultur zu zeigen, neben einander und nach einander möglich sind: Die Trillerpfeife und der Dialog.
Unser Programm-Faltblatt für die Reihe „Politikfelder der AfD“ mit allen Terminen und Referenten finden Sie hier.  Unser Jahresprogramm können Sie hier aufklappen.
Und herzlichen Dank für die Unterstützung an das Bundesprogramm „Demokratie leben!“!
Text: Pfarrer Dr. Frank Hiddemann
Advertisements

„Unsere Alternative ist Solidarität!“

Unter diesem Motto ruft das Aktionsbündnis Gera gegen Rechts für den 21.09.2018 zum Protest einen Aufzug von Thügida in Gera auf.
Mitanmelder ist kein unbekannter Neonazi, David Köckert. Genau jener, der am Sonntag (09.09.) als Redner in Köthen den aufgebrachten rechten Mob mit Äußerungen, wie: „Rassenkrieg, wir werden sie zerfetzen, wenn wir an die Macht kommen“oder „Auge um Auge, Zahn um Zahn, lauert Politikern und Migranten zuhause auf“ den Mob noch mehr anheizte.
Nun soll also Gera Schauplatz dieser Nazihetze werden. Diesem wollen wir nicht den öffentlichen Raum überlassen und rufen auf, beteiligt Euch an einer Kundgebung auf dem Museumsplatz ab 17.30 Uhr in Gera. Zeigen wir gemeinsam, das dies nicht ohne wiederspruch hingenommen wird.
Aufruf und Text: Aktionsbündnis Gera gegen Rechts

ZITATENSTRASSE – Mitbestimmen im Leben, Arbeit, Schule und Politik!

vom 21. September bis 3. November 2018 in der Schloßstraße in Gera

Am 21. September um 14 Uhr laden wir recht herzlich zur Eröffnung der Zitatenstraße in die Schloßstraße, Ecke Bachgasse ein und freuen uns auf interessante Diskussionen. Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt der Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera e.V. und dem Kreisverband des Deutschen Gewerkschaftsbundes Gera.

“Die entscheidende Frage für uns und unsere Bewegung ist: Sind wir Objekt, Spielball in der turbulenten Entwicklung der gesellschaftlichen Kräfte, oder Subjekt, handelnde und gestaltende Kraft.” Otto Brenner (1907-1972)

Bis zum 3. November besteht die Möglichkeit, sich die Zitatenstraßen in der Schlossstraße genauer anzuschauen in Ruhe allein oder auch gemeinsam mit anderen bei einem gemeinsamen Ausflug. In dem Ausstellungszeitraum werden verschiedene Veranstaltungen stattfinden über die wir zeitnah informieren werden.

Gemeinsam stellen verschiedene Partner aus Gera in einem Projekt Zitate zum Thema Mitbestimmung vor, die zum Nachdenken und Diskutieren anregen sollen.

Den Informationsflyer gibt es hier.

Text: DGB Thüringen

Museumsnacht in der Häselburg

am 31.08.2018 ab 18 Uhr Ausstellung_VonMenschZu Mensch_A4

Im Rahmen der 20. Geraer Museumsnacht lädt die Häselburg zu einem Besuch in die Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst (Burgstr. 12) ein. Die aktuelle Ausstellung „Arbeit am Mythos. Orient und Okzident“ kann ab 18 Uhr besichtigt werden.

Führungen finden jeweils um 19 und 21 Uhr statt.

Um 20 Uhr gibt der syrische Musiker Sarmad Alabed Almajid ein Konzert mit seiner Oud, einer traditionellen orientalischen Laute.

Wir freuen uns auf Sie!

Text: Häselburg

Der brave Flüchtling integriert sich

So lesen wir es in der Zeitung, sehen wir es in der Tagesschau und hören es auf den Marktplätzen unserer Kultur. Das Volk Israel hat nie daran gedacht, sich zu integrieren. Als das ganze Volk nach Babylon verschleppt wurde, gab es einen ungeheuren Integrationsdruck, und statt zu vergessen und sich anzugleichen, entwickelte Israel eine Differenzkultur und begann alles aufzuschreiben, was sie über Ihren Gott wussten. Dann kamen sie zurück in die Heimat. Das war gleichzeitig ihr Land der Verheissung. Die biblischen Bücher Esra und Nehemia schildern diese Zeit. Die Tempelgeräte werden wiedergefunden. Der Kult wird wieder eingerichtet. Israel ist zurück im eigenen Land. Begeisterung! Aber auch die Feststellung: „Wir sind nicht allein!“

Wie ist es, fremd im eigenen Land zu sein? Und was macht man dann? Diesen Fragen geht die Kirchenrätin Charlotte Weber nach. Natürlich wirft sie Seitenblicke ins Heute. Sie leitet das Ökumene-Referat im Erfurter Landeskirchenamt und wird einen ökumenischen Gast mitbringen. Er heißt Stephen Gill und kommt aus Pakistan. Er ist Katholik und gehört damit in seinem Heimatland zu einer wenig angesehenen Minderheit. Er wundert sich, dass im Christlichen Abendland die Christen inzwischen auch nur eine Minderheit sind. Sein Vater ist Koch, besucht ihn gerade und wird uns ein paar kulinarische Proben seines Könnens servieren. Marion Franke (Flöten) und Ina-Mohn-Engel (Orgel) machen die Musik. Sie sollten auch kommen!

Wann und wo das überhaupt stattfindet? Am 2. September 2018 um 17 Uhr in der Thieschitzer Kirche (Am Gipsbruch 4, 07548 Gera).

Hier können Sie das Programm-Faltblatt der gesamten Reihe herunterladen.

Text: Pfarrer Dr. Frank Hiddemann

Einladung zum Vortrag: Der Traum vom Exotischen

Der Orient in Gemälden der europäischen Kunstgeschichte

mit Dr. Claudia Tittel, Kunstwissenschaftlerin 

Dienstag,  28.08.18 um 19 Uhr
Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst
Häselburg Gera

In zahlreichen Gemälden der europäischen Kunstgeschichte schmückten die Maler ihre Gemälde mit orientalisierendem Dekor, erzählten Geschichten von armen, aber ursprünglichen Gesellschaften, von fliegenden Händlern, wunderschönen Frauen und reichen Herrschern des Nahen Ostens. Vor allem im 19. Jahrhundert wurde der Orient zur Projektionsfläche für zumeist männliche Phantasien. Ein beliebtes Motiv war der Harem als Ort des überbordenden Luxus und der freien Sexualität.
Der Vortrag beschäftigt sich mit dem Bild, das europäische Künstler wie Eugène Delacroix oder Jean-Auguste Dominique Ingres vom Orient zeichneten – eine mysteriöse Welt angeregt von den Geschichten aus 1001 Nacht, die die Phantasie der Europäerinnen und Europäer beflügelte.

Dr. Claudia Tittel studierte Kunstgeschichte und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin sowie an der Université Panthéon-Sorbonne in Paris. Sie promovierte an der Humboldt-Universität Berlin und ist seit 2009 an verschiedenen Universitäten wie z.B. der Universität der Künste Berlin, der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Bauhaus-Universität Weimar tätig. Zurzeit ist sie Research Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie in Weimar. Neben ihrer Lehrtätigkeit kuratierte sie Ausstellungen im In- und Ausland, so z.B. an der Akademie der Künste Berlin, der Nationalgalerie Vilnius, dem Klinger-Forum Leipzig, der Klassikstiftung Weimar und seit 2012 auch hier in Gera. Zurzeit sind die Ausstellungen „Arbeit am Mythos. Orient und Okzident“ in der Häselburg und „Volker Regel. Out of Paper“ in der Orangerie in Gera zu sehen.
Text:  KiM Kultur in Mitteldeutschland gGmbH

Veranstaltungstipps in der Häselburg Gera

Diskussionsrunde mit Jakob von Weizsäcker

„Warum ist Europa gerade heute so wichtig?“

Mittwoch, 22.08.18 um 19:00 Uhr
Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst

Häselburg Gera

Trumps Strafzölle, der Brexit, der Aufschwung rechtspopulistischer Parteien, die aktuelle Asylpolitik…Was beschäftigt Sie zum Thema Europa? Und warum ist Europa gerade heute so wichtig? Die Häselburg und die SPD Thüringen laden zu einer Diskussion mit dem Europaabgeordneten Jakob von Weizsäcker ein, moderiert von der Bundestagsabgeordneten für Gera Elisabeth Kaiser.


Volker Regel. Out of Paper. Papierarbeiten und Objekte

„Eröffnung der Ausstellung“

Samstag, dem 25.08.2018 um 15:00 Uhr
in die Kunstsammlung Gera – Orangerie/Mittelpavillon
Orangerieplatz 1
07548 Gera.

Mit der Ausstellung „Out of Paper“ werden in der Kunstsammlung Gera erstmals abstrakte Papierarbeiten und Objekte des 1950 in Döbeln geborenen und heute in Gera lebenden Architekten Volker Regel präsentiert. Die Arbeiten sind zwischen 1989 und 1992 entstanden und stellen eine eigenständige Werkgruppe dar. In ihr wird das ästhetische Denken des Künstlers, sein Bestreben nach geistiger Freiheit, aber auch die Suche nach einer allgemeingültigen Formsprache, in der das Individuelle und das Generelle zusammentreffen, sichtbar.

Es sprechen:
Holger Peter Saupe
Leiter der Kunstsammlung Gera

Dr. Claudia Tittel
Kuratorin der Ausstellung

Tag der offenen Gesellschaft – ein großer Erfolg für Gera

Am letzten Samstag hat sich die Partnerschaft für Demokratie in Gera dem bundesweiten Aktionstag „Tag der offenen Gesellschaft“ angeschlossen. Unter dem Motto „Gera lebt, lacht und  is(s)t   fantastisch“  waren Geraer Bürgerinnen und Bürger eingeladen bei einem bunten Dinner auf der Sorge in Gera ihre Mitmenschen kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Und die Geraer kamen. Insgesamt  saßen 172 Menschen an selbst mitgebrachten Stühlen und Tischen und kamen bei leckerem Essen miteinander ins Gespräch. So entstand eine lockere, freundliche und vor allem offene Gesellschaft zu der sich jeder eingeladen fühlte. Sogar der Goldene Spatz vom Kinderfilmfestival kehrte eigens hierfür noch am gleichen Abend aus Erfurt zurück. Für einen Gänsehautmoment sorgte der Opernsänger Mario Cerdà Tarin als er die Arie „o sole mio“ anstimmte und die ganze Sorge begeisterte.

Einen Eindruck der Aktion gibt es dank Heinz Röske vom TMBZ, der nicht nur gefilmt sondern diesen Beitrag auch geschnitten und ihn bereits ins Netz gestellt hat.

Ein großer Dank geht an all die, die unsere Aktion unterstützt und mit uns auf der Sorge dinniert haben. Danke an all die fleißigen Helfer des Begleitausschusses der Partnerschaft für Demokratie in Gera, die Geschäftsleute auf der Sorge und die Organisatoren des „weißen Dinners“, die sich kurzerhand unserer Aktion angeschlossen haben.

Über die Zuschriften und Danksagungen die uns im Nachgang erreichten, haben wir uns sehr gefreut. So schrieb uns Klara per WhattsApp:  „Hallo liebe Frau Thomae😊 Ich bin’s, Klara 🙋‍♀ Ich wollte mich noch einmal bei Ihnen für diesen tollen Abend bedanken 😍 Ohne Sie hätte ich gar nichts davon mitbekommen. Unsere Nachbarn waren auch sehr begeistert 🎉 Wissen Sie schon, ob es das im nächsten Jahr wieder gibt? LG Klara“

So wie Klara haben sich viele Besucher unserer Veranstaltung eine Wiederholung im nächsten Jahr gewünscht.

Sommerakademie „Arbeit am Mythos. Orient und Okzident“

Wie prägen Mythen unsere Wahrnehmung? Wo liegt der Ursprung eines Mythos? In welchen Stereotypen wurzelt er? Im Rahmen der Sommerakademie der Häselburg thematisieren neun Kunst-Workshops die Mythen des Orients und Okzidents.

Die Workshops richten sich an junge Erwachsene – Deutsche, Geflüchtete und Personen mit Migrationshintergrund, aber auch an alle anderen Neugierigen. Sie eröffnen einen Raum, indem sich Menschen unterschiedlichen Alters – Schüler, Auszubildende, Studierende, Berufstätige – begegnen, gemeinsam Ideen entwickeln und realisieren.

Workshops:

DINGWELTEN – Workshop Fotogramme:

Dinge erzählen Geschichten. Sie stehen symbolisch für einen Ort, eine Reise, eine Idee. Sie sind Gebrauchsgegenstand oder Statussymbol, sind Erinnerungsstück an eine Freundin, einen Freund, die Familie. Im Fotogramm-Workshop „Dingwelten“ werden Dinge als Träger von Mythen des Orients/Okzidents untersucht, aber auch als Sinnbilder persönlicher Biografien. Die Teilnehmer werden in die magische Welt der Dunkelkammer eintauchen. Sie werden mit Licht „malen“ und erleben, wie durch direkte Belichtung „ihre“ Gegenstände auf lichtempfindlichem Papier einen Lichtabdruck auf dem Fotopapier hinterlassen. Sie werden die Geschichten der Dinge zu neuem Leben erwecken.

Katja Schütt, bildende Künstlerin und Fotografin mit Wurzeln in Gera, realisiert regelmäßig Projekte mit Geflüchteten im c/o Berlin und anderswo. Sie studierte experimentelle Fotografie an der Kunsthochschule Kassel und der Bauhaus-Universität Weimar. Fotogramme bilden einen ihrer Schaffensschwerpunkte.

Workshop 1: 09.07-13.07.18 Mo-Fr, 10 -13 Uhr

Workshop 2: 09.07-13.07.18 Mo-Fr, 17 -20 Uhr

Workshop 3: 16.07-20.07.18 Mo-Fr, 10 -13 Uhr

Workshop 4: 16.07-20.07.18 Mo-Fr, 17 -20 Uhr

Teilnahmebeitrag 50 € + 20 € Materialkosten

 

Die Welt als Schnittmuster – Workshop freie Kunst.

Bilder haben Macht – sie beeinflussen unsere Identität, unser Denken. Sie entscheiden, wie wir die eigene Welt wahrnehmen und vermitteln uns Eindrücke von anderen Welten, die uns sonst fremd bleiben würden. Im Workshop „Die Welt als Schnittmuster“ gehen die Teilnehmer auf mediale Spurensuche. Sie untersuchen, wie Bilder unsere Vorstellungen von anderen Kulturen prägen. Material aus Zeitungen, aus Nachrichten- und Fotoportalen oder aus sozialen Netzwerken bildet den Ausgangspunkt für ein Kaleidoskop der eigenen Wahrnehmung. Aus den gesammelten Bildern entwickeln die Teilnehmer ein neues Ganzes – eine Collage. Darin wird Bekanntes neu geordnet, werden Muster neu gedacht, werden Mythen neu erzählt.

Die syrische Grafikdesignerin Dona Abboud ist Absolventin der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Für ihr Collage-Buch ‚Out of Syria. Inside Facebook‘ erhielt sie 2017 den Förderpreis für junge Buchgestaltung der Stiftung Buchkunst.

Workshop 5: 16.07.-20.07.18 Mo-Fr, 10 -13 Uhr

Workshop 6: 16. 07-20.07.18 Mo-Fr, 17 -20 Uhr

Workshop 7: 23.07.-27.07.18 Mo-Fr, 10 -13 Uhr

Workshop 8: 23.07-27.07.18 Mo-Fr, 17 -20 Uhr

Teilnahmebeitrag 50 € + 20 € Materialkosten

 

Bilder im Fluss – Filmworkshop

Mythen und Realitätsfetzen, Wahrheiten und Lügen, Bilder und Worte durchströmen täglich unsere Köpfe. Sie verformen und ergänzen sich in uns, bilden eigene Narrative. Gemeinsam erleben die Teilnehmer, wie ein Film entsteht. Dabei durchschreiten sie den gesamten Arbeitsprozess von der Ideenfindung zur Visualisierung durch die Kamera, vom Schnitt über das Sounddesign bis zur Projektion auf die Leinwand.

Der Videokünstler Thomas Taube studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und hat zahlreiche Filme und Videoinstallationen realisiert, die mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet wurden. Gregor Pfeffer ist Klangkünstler und Komponist aus Berlin. Er hat an der Universität der Künste Berlin Sound Studies (M.A.) studiert. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Installationen, Performances sowie Kompositionen und Klanggestaltung für bewegte Bilder.

Workshop 9: 30.07.-10.08.18 Mo-Fr 10-18 Uhr

Teilnahmebeitrag 120 €, inkl. Mittagsimbiss

Anmeldung unter: contact@haeselburg.org

weitere Informationen unter: www.haeselburg.org/Sommerakademie2018

 

Einladung zur Vernissage – ARBEIT AM MYTHOS. ORIENT UND OKZIDENT

Am 15. Juni 2018 um 18 Uhr eröffnet die Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst Gera @ Häselburg die Ausstellung „Arbeit am Mythos“. Kuratiert von Claudia Tittel

Mythen beschreiben die Anfänge von Welten, Gesellschaften und Kulturen. Sie skizzieren einen Weg, vereinen Wahrheit und Unwahrheit, manifestieren Stereotype, erzählen Geschichten und sind doch nur eins: gesellschaftliche Konstrukte.

Die Ausstellung „Arbeit am Mythos“ setzt sich mit Mythen auseinander, die über den Orient und Okzident, ihre jeweils verschiedenen Ethnien, Gesellschaftsformen und Lebensarten existieren. Diente der Orient vor allem im 19. Jahrhundert als Projektionsfläche des Westens und nährte die europäischen Sehnsüchte nach Exotik, so werden gegenwärtig die westlichen Staaten zum Paradies stilisiert. Der Orient als mysteriöse Wunderwelt oder als unterentwickelte Zone, der Westen als neues Sehnsuchtsland oder als moralisch verwerfliche Konsumlandschaft – diese und andere Imaginationen werden in der Ausstellung aus verschiedenen Blickwinkeln reflektiert.

Die Ausstellung ist vom 16. Juni bis zum 14. Oktober geöffnet und kann Dienstags, Mittwochs und von Freitags bis Sonntags in der Zeit von 12 bis 17 Uhr und Donnerstags von 12 bis 20 Uhr in der Burgstraße 12 in Gera besucht werden.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.haeselburg.org/Arbeit_am_Mythos.html

 

Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst
Häselburg
Burgstraße 12
07545 Gera