Kurzfilm Präsentation des Filmclub Pforten

Nachdem zum Premierenabend des Filmclub Pforten e.V. am 23.November viele Kurzfilme ihre Premiere feierten, sind einige ab sofort auch auf YouTube zu sehen. Die Filme entstanden im Rahmen des Projektes „Ein Mensch, wie stolz das klingt“, das von der Partnerschaft für Demokratie in Gera, vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie dem Thüringer Landesprogramm „denk bunt“ gefördert wurden.

  

Die Filme entstanden in Zusammenarbeit mit der Pfortener Grundschule sowie dem Thüringer Medienbildungszentrum/Pixel-Fernsehen und zeigen Schülerfilmproduktionen, sowie medienpädagogische Projekte, die an der Pfortener Schule hier in Gera entstanden sind. Alle Filme sind auf einer DVD zusammengestellt, die im Filmclub Pforten e.V. erhältlich ist. Einen Vorgeschmack sehen sie hier:

 

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Weihnachtsbacken „Miteinanders für Gera“ in Rubitz gestartet

Am 25.12.2017 backte der Begleitausschuss für die Partnerschaft für Demokratie und die Bäckerei Möbius zum ersten Mal gemeinsam mit Kindern Geras.

80-100 Geraer Bürger ergriffen das kostenlose Backangebot. Eltern, Kinder, Großeltern, Freunde und die Fraktion „Liberale Allianz“ nutzten die Gelegenheit miteinander zu backen und um sich einander und den Ortsteil näher kennen zu lernen. Nicht nur Ortsteilbürgermeister Norbert Geißler, sondern auch die Bäckerei Möbius und die Mitglieder des Begleitausschusses freuten sich über die überwältigende Anwesenheit zahlreicher kleinen und großen Gäste aus allen Ortsteilen der Stadt.

 

Die vorweihnachtliche Atmosphäre, das gemütliche Ambiente und das wertschätzende Miteinander begeisterten. Über Inhalte zum Bundesprogramm wurde informiert. Kinderherzen lachten und damit ist ein guter Auftakt für die nächsten zwei Wochen des „Miteinaders Backen für Gera“ gestartet, welches vom Bundesprogramm „Demokratie leben“ und des Landesprogramms „Denk bunt“ gefördert wird, um die Partnerschaft für Demokratie auch in der ländlichen Region Geras zu etablieren.

Wir wünschen allen Geraern eine schöne Weihnachtszeit.

 

Fernseh-Talk: Menschenrechte und Islam

Menschenrechte sind unteilbar

Menschenrechte sind universelle Rechte. Sie sind jedem Menschen aufgrund seines Menschseins immanent. Sie schützen die Würde jedes Einzelnen unabhängig von Religion, Geschlecht, Hautfarbe oder Nationalität. Demgegenüber gilt in der islamischen Welt die Scharia als Grundlage der Menschenrechte. Das betont ausdrücklich die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam. Sie ist aktuell die einflussreichste islamische Menschenrechtserklärung, wird jedoch nicht von allen islamischen Ländern akzeptiert. Die Scharia regelt mit ihren Normen und Anweisungen alle Lebensbereiche der islamischen Gesellschaft.

In unserer Talkreihe „Kulturstreit – Streitkultur“ geht der Moderator Ramon Seliger mit seinen Gästen der Frage nach, wie sich unser Alltag verändert, wenn immer mehr muslimische Geflüchtete nach Deutschland kommen. Welche Auswirkungen haben unterschiedliche kulturelle Erfahrungen und Unterschiede in den Konfessionen auf das Zusammenleben von Muslimen, Christen und Atheisten im Arbeitsleben, in Bildungseinrichtungen und in der Alltagskultur? Wie vereinbaren sich orthodoxer und liberaler Islam überhaupt mit unserer demokratischen Gesellschaft? Was ist für uns dabei nicht verhandelbar und wo kollidieren religiös begründete Rechte mit dem Verständnis einer säkularen Gesellschaft. Inwieweit ist gerade auch die Scharia mit den geltenden Standards der Menschenrechte vereinbar? Und wo brechen Konflikte zwischen Islam und offener Gesellschaft auf, und wie wären sie zu lösen?

Dienstag 12.12.2017 – Bühne am Park Gera 18:30 Uhr – Einlass und Musik – 19:00 Uhr Podiumsdiskussion – Eintritt frei

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Veranstaltung wird durchgeführt von Bürgerradio Lotte Weimar e.V.

„Topografie des Rechtsextremismus“

Vorstellung sowie Diskussion

Die „Topografie des Rechtsextremismus“ wurde auf Grundlage Ihrer Anmerkungen in einer ersten Veranstaltung im Sommer sowie weiterführender Gespräche mit ezra und MOBIT überarbeitet. Frau Dr. Schmidtke und Herr Dr. Salheiser vom Kompetenzzentrum Rechtsextremismus der Friedrich-Schiller-Universität Jena werden zur Veranstaltung den aktuellen Stand der „Topografie des Rechtsextremismus“ vorstellen. Eine öffentliche Präsentation ist für Anfang 2018 geplant.

am 28. November 2017 von 13:00 Uhr – 15:00 Uhr im das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (Raum 401)

Ich komm auf Deutschland zu

Ein Syrer über seine neue Heimat

Firas Alshater ist ein ganz normaler Berliner mit Hipsterbart und Brille, ein Comedian und erfolgreicher YouTuber. Nur, dass er bis vor zwei Jahren in Syrien für seine politischen Videos sowohl vom Assad-Regime als auch von Islamisten verhaftet und gefoltert wurde. Erst die Arbeit an einem Film erbrachte ihm das ersehnte Visum für Deutschland, und Firas betrat den größten Kokon der Welt: den Westen. Seitdem versucht er, uns zu verstehen: das Pfandsystem, private Briefkästen, Fahrkartenautomaten und die deutsche Sprache („Da reicht ein Leben nicht für“). Doch als sein Bruder mit Familie über das Mittelmeer nach Europa kommt, erkennt Firas: Ich bin schon total deutsch. Kann also noch was werden mit uns und diesem neuen Land. Von seinen Erlebnissen in Deutschland und Syrien erzählt Firas witzig, tragikomisch, offen und immer liebenswert frech.

Freitag, 17. November 2017 – 19.30 Uhr im Foyer Bibliothek am Puschkinplatz Gera Eintritt: 6€ VVK / 8€ AK

Veranstaltung in Kooperation mit Evangelische Erwachsenenbildung Thüringen

Diskussionsforum: Antisemitismuskritische Bildung

Ansätze, Streiträume, Allianzen

Antisemitismus zieht sich durch alle Gesellschaftsgruppen und kommt aktuell immer häufiger zum Tragen. Antisemitische Vorkommnisse erreichen eine neue Qualität – verbale Aggressionen vermischen sich immer mehr mit offener Gewalt und Verletzung psychischer und körperlicher Integrität der von Antisemitismus Betroffenen. Antisemitismusprävention war viele Jahre durch die Wissensvermittlung über Antisemitismus gekennzeichnet. Die überwiegend wissensbasierten Ansätze unterschätzten aber die emotionale Aufladung sowie soziale Verwobenheit des aktuellen Antisemitismus und machen ihn unsichtbar. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Bildungsarbeit zu Antisemitismus weiterqualifiziert und ausdifferenziert. Antisemitismuskritische Bildung gilt inzwischen als eine übergeordnete Bezeichnung für verschiedene Konzepte antisemitismusbezogener Interventionen. Zu ihren Grundannahmen gehören u.a. das Verständnis von Antisemitismus als ein tradiertes und flexibel einsetzbares Einstellungspotenzial und die Kritik an „Othering“ in Bezug auf Juden*Jüdinnen. Um eine antisemitismuskritische Perspektive einzunehmen, ist es wichtig anzuerkennen, dass judenfeindliche Positionen oft ungewollt übernommen werden. Das hauptsächliche Anliegen antisemitismuskritischer Bildung besteht demzufolge darin, individuelle wie auch kollektive Verstrickungen in antisemitische Dispositionen kritisch zu hinterfragen und auf ihre Dekonstruktion hinzuarbeiten. In diesem Zusammenhang ist auch die Beschäftigung mit den Wechselwirkungen zwischen Antisemitismus und Rassismus unerlässlich. Die Veranstaltung schafft einen Diskussionsraum über die Relevanz und Wechselwirkung von Rassismus- und Antisemitismuskritik und stellt die Frage nach Streiträumen und Allianzen zur Debatte.

Ablauf: 17.00 Uhr Keynote – Marina Chernivsky (Kompetenzzentrum, ZWST) / 17.30 Uhr Ankommen – ein Gespräch mit dem Publikum – Moderation: Christiane Friedrich (Perspektivwechsel Plus, ZWST) / 18.30 Uhr Pause / 19.00 Uhr Podiumsgespräch: Streiträume und Allianzen in der rassismus- und antisemitismuskritischen Bildungsarbeit – Gäste: Anne Goldenbogen (Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, Berlin), Michal Schwartze (Gymnasium, Frankfurt a. Main), Saba-Nur Cheema (Anne Frank Bildungsstätte, Frankfurt a. Main), Christina Büttner (ezra – Mobile Beratung für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, Erfurt) Moderation: Jana Scheuring (Perspektivwechsel Plus, ZWST)

20.30 Uhr Auswertung und Reflexion – Friederike Lorenz (Freie Universität, Berlin) / Anschließend Imbiss und Empfang

Veranstaltungsort: Evangelisches Augustinerkloster zu Erfurt, Augustinerstr. 10, 99084 Erfurt Anmeldung: Eine Online Anmeldung ist ab sofort  unter http://zwst-kompetenzzentrum.de/anmeldung-diskussionsforum/ möglich.

Der Eintritt ist frei. Nach dem Gespräch ist ein kleiner Imbiss vorgesehen. Weitere Informationen: Jana Scheuring, Bildungsreferentin (Perspektivwechsel Plus, ZWST) info@zwst-perspektivwechsel.de

 

Civil Academy im Frühjahr 2018

Die Bewerbungsrunde für die Civil Academy im Frühjahr 2018 startet jetzt!

Wir suchen wieder 24 junge Leute mit starken Ideen für ein gesellschaftliches Engagement!

Wir bieten ihnen Know-how und Inspiration und wir vernetzen sie mit inzwischen rund 600 weiteren Engagierten, die die Civil Academy seit 2005 durchlaufen haben. Viele von ihnen wurden anschließend anderweitig gefördert, haben Preise gewonnen oder haben inzwischen gesellschaftlich relevante Ämter übernommen.

Unsere drei Wochenendseminare leben von der Vielfalt der teilnehmenden Menschen und ihrer Ideen. Wir begleiten sie mit unseren Trainer-Tandems aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft bei der Realisierung ihrer Vorhaben und unterstützen damit ihre Wünsche nach positiven Veränderungen in der Gesellschaft. Unsere Seminare vermitteln alles, was man über Projektmanagement, Teambuilding, Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit wissen muss.

Bis zum 10. Dezember 2017 können sich junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren mit Projektideen rund um Natur, Umwelt, Kultur, Sport, Nachbarschaft, Bildung oder jedem anderen Thema zur Umsetzung im In- und Ausland bewerben. Im Januar 2018 erfolgt die Stipendienzusage, im März startet das 1. Seminar.  Die Teilnahme ist kostenlos.

Wir freuen uns, wenn Sie die Ausschreibung über Ihre Verteiler, Netzwerke, Newsletter, Webseite, Facebook oder Twitter-Kanäle streuen und weiterleiten.

Hier finden Sie unseren Flyer und unser Logo zum Download. Erfolgsgeschichten und alle Infos zu Terminen, Ausschreibung und Bewerbung gibt es auf www.civil-academy.de und hier geht’s zu unserem Post auf Facebook.

Veranstalter: Civil Academy – c/o Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement – BBE Geschäftsstelle gemeinnützige GmbH – Michaelkirchstraße 17/18 – 10179 Berlin

Yankele Kapelle– Klezmer für das 21. Jahrhundert

25. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur

Die „Yankele Kapelle“ spielt Klezmer für das 21. Jahrhundert wie es nur abenteuerlustige Musiker aus Chemnitz, der alten sächsischen Industriemetropole, tun. Die vitale Kraft ihrer Musik, ihrer Arrangements und ihrer Kompositionen entsteht aus der Verbindung jüdischer Tradition, mazedonischem Temperament, unbändiger Spiellust und virtuoser Instrumentenbeherrschung. Der musikalische Background eines Jeden ist dabei spür- und hörbar. Alle Mitglieder der Yankele Kapelle sind studierte Musiker. Für die „Yankele Kapelle“ ist charakteristisch, das nicht nur die Interpretation, sondern vor allem die Arrangements und Kompositionen den mitreißenden Faktor bestimmen.

Eintritt: 7,00 €, ermäßigt 5,00 €

Veranstalter: Förderverein für jüdisch-israelische Kultur in
Thüringen e.V. in Zusammenarbeit mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Gera

Missbrauch germanischer Mythologie im Rechtsextremismus

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Georg Schuppener

Freitag, 24. November 2017, 19 Uhr  Gera Evangelisches Gemeindehaus Talstr. 30

Der Rechtsextremismus bezieht sich gern auf die germanische Mythologie und deutet sie im Sinne des Nationalsozialismus. Wegen dieses Missbrauchs wird das viel ältere Material heute in weiten Teilen der Gesellschaft stark tabuisiert. Dadurch bleibt es allerdings in der Deutungshoheit der Rechtsextremisten. Prof. Dr. Dr. Georg Schuppener forscht seit Jahren zu diesem Thema. In seinem Vortrag wird er die Grundzüge der germanischen Götterwelt erklären und deren politische Instrumentalisierung erläutern. Zudem wird er über die Verbindung und Abgrenzung von Neuheidentum und Rechtsextremismus sprechen.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter:

Lese-Zeichen e.V. mit der Evangelisch Lutherischen Kirchgemeinde St. Trinitatis Gera

Weihnachtsbacken „Miteinanders für Gera“ in Rubitz

Sie sind recht herzlich vom 27.11. bis 8.12. 2017 mit ihrem Kindergartengruppen, Ihren Schulklassen, als Verein oder Verband eingeladen mit den Mitgliedern des Begleitausschusses und der Bäckerei Möbius im Landcafé Rubitz (ehemalige Turnhalle) Weihnachtsplätzchen zu backen.

Auftakt des Backens ist Samstag der 25. November von 14:00-17:00 Uhr mit anschließenden Weihnachtsbaumschmücken durch Anwohner.

Das Backen wird kostenlos angeboten, um allen Gerschen die Möglichkeit zu geben gemeinsam zu backen, seine Mitmenschen und den Ortsteil Rubitz näher kennenzulernen, sich über die Arbeit des Begleitausschusses zu informieren und vor allem die Weihnachtszeit miteinander zu genießen. Die Bushaltestelle befindet sich direkt gegenüber des Landcafés.

Kostenlose Anmeldung unter: Bäckerei Möbius, Tel.: 0365/411658

Wir wünschen allen Gerschen wunderschöne Weihnachten und freuen uns auf ein Treffen in der Backstube Möbius.

Ihr Begleitausschuss für die Partnerschaft für Demokratie in Gera